Aktuelles

14. Mai 2013

Kino Raum (1)

Kino Raum (1) is the first in a series of collaborative exhibition events by Jann Clavadetscher and Rouzbeh Rashidi. The practice of both artists is rooted in experimental cinema, and Kino Raum will explore and dissect the concept of the cinema-space, both physical and mental. Using the gallery as a laboratory of ‘cinemas,’ it will encompass not only traditional projection and gallery installation, but will also address the material and dematerialisation of the filmic image, inviting spectators to consider the history of film from its celluloid origins to its current digital state.

Appropriately, Kino Raum (1) will open with a projection of Clavadetscher and Rashidi’s collaborative feature film Jean Speck (1860-1933) (2011), named in honour of the man who opened Zurich’s first cinema. The material origins of cinema will be evoked by Clavadetscher’s expanded cinema performance Atlantik Film, which will involve the exposure of camera-less film in front of the audience. And a selection of works from Rashidi’s ongoing personal digital cinema project Homo Sapiens Project will stand as one artist’s probing look at where the ever-pressing question ‘what is cinema?’ has arrived today.

Schedule

Wednesday May 15th, 2013
6pm screening films
7:30pm performance

Thursday May 16th, 2013
7pm screening of the film made in the perfomance the day before

Corner College
Kochstrasse 1
8004 Zürich
www.corner-college.com

Short synopsis of the shown films

Jean Speck (1860-1933)

Little is known of Jean Speck (1860-1933) beyond the fact that he opened Zurich’s first cinema. Rouzbeh Rashidi and Jann Clavadetscher consider the flittering black and white ghosts and shadows that he left in his wake in their phantasmagorical experimental feature film. This journey through a cinematic night probes the very essence of the cinematic image.

Atlantik Film (Jann Clavadetscher)

Atlantik Film started off as a project called Die Belichtung (‘The Exposure’) where an audience in absolute darkness attempted to shine light onto part of an unexposed film roll. A match was struck and for this short moment audience and cinema became one. Kino Raum (1) will be the continuation of this Exposure Project. This event will take place in two parts: Day one, the film is exposed to light. Day two, the film will return from the Laboratory and be projected.

Homo Sapiens Project (Rouzbeh Rashidi)

Homo Sapiens Project are highly experimental works, part cryptic film diaries and part impressionistic portraits of places and people, and often suffused with an eerie sense of mystery reminiscent of horror cinema. From highly composed and distantly framed meditations to frenetically flickering plunges into the textural substance of moving images, the restless creativity of this vision of life as a cinematic laboratory is never short of surprising. Encompassing everything from documentary monologues to found footage, Rashidi constantly strives to expand his filmmaking palette while putting his unmistakable stamp on whatever footage passes through his hands.

06. Mai 2013

Lücken, Busse. Tun & lassen – Dieter Roth, von der “Nichtkönnenseite” her betrachtet

Foto: Florian Neuner

Vortrag von Florian Neuner

Lücken, Busse. Tun & lassen – Dieter Roth, von der “Nichtkönnenseite” her betrachtet

Ein Beitrag zum Seminar Sich schreiben: “Roth rezipiert Franz Kafka” (Theorie VMK)
Florian Neuner wird vorgestellt von Adrian Hummel

7. Mai 2013, 17 – 19 Uhr
Vertiefung Mediale Künste / BA Medien und Kunst
Sihlquai 131, Raum 1.7
8031 Zürich

Tomas Schmit sprach davon, dass die “medaille roth” eine “können- und eine nichtkönnenseite” aufweise. Auf letzterer sind eindeutig Roths musikalische Aktivitäten zu verorten, die ihren Höhepunkt in den 1970er Jahren erlebten, als die Konzerte mit “Selten gehörter Musik” stattfanden. Sein künstlerisches Tun könnte man mit einer Skala analysieren, die von handwerklicher Meisterschaft über Verleugnung des Handwerks bis hin zu eben diesem provokativen Dilettantismus führt. Zu trennen sind diese Aspekte eines Œuvres nicht, über dem als Motto stehen könnte: Man muss alles übertreiben. Ist die posthume Karriere des Künstlers Dieter Roth beachtlich, so stehen sein literarisches, und erst recht sein musikalisches und radiophones Werk nach wie vor immer so sperrig in der Landschaft, als sei ihnen der Stachel noch nicht gezogen. Der Vortrag mit Hörbeispielen unternimmt einen Anlauf, sich dem Kosmos Roth von Nichtkönnenseite her zu nähern.

Florian Neuner

Geboren 1972 in Wels, lebt als Schriftsteller in Berlin. Journalistische Arbeit u. a. für Deutschlandradio (Neue Musik). Gemeinsam mit Ralph Klever Herausgeber der Zeitschrift Idiome. Hefte für Neue Prosa, die sich der avancierten Prosa jenseits narrativer Clichés verschrieben hat. Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, Linz. Seit 2001 Veröffentlichung von Prosabänden, in denen Montagetechniken eine zunehmende Rolle spielen, kulminierend in Zitat Ende (Klagenfurt: Ritter Verlag 2007). Seit einigen Jahren intensive Beschäftigung mit dem Ruhrgebiet, Teilnehmer der Ausstellungen EMSCHERKUNST.2010 und EMSCHERKUNST.2013. Gemeinsam mit Crauss musikalische Experimente auf den Spuren von Dieter Roth. Jüngste Publikationen: Ruhrtext. Eine Revierlektüre (Wien: Klever Verlag 2010), Satzteillager (Wien: Klever Verlag 2011). Gemeinsam mit Rainer Riehn Herausgeber von Heinz-Klaus Metzgers gesammelten Schriften zu John Cage: Die freigelassene Musik (Wien: Klever Verlag 2012), gemeinsam mit Christian Steinbacher von Chris Bezzel: isolde und tristan (Solothurn: roughbooks 2012). Mit dem Komponisten Harald Muenz erarbeitete er für das Kammerensemble Neue Musik Berlin ein Stück mit dem Titel Raus auf die Straße! Luft! ¡A la calle! ¡Fuera!, das im Rahmen des zweiteiligen Festivals “Clang Cut Book” 2013 in Berlin und Buenos Aires aufgeführt wird. Aktuelle Arbeitsgebiete: sozialistische Stadtutopien und Inseln.

 

06. Mai 2013

Wiederschall

Alexander Tuchaček, archiv(aus)lesen

Eine Ausstellung im Radioarchiv über die älteste Radiokunstform, das Hörspiel

Die Eigenproduktionen von Schweizer Radio werden seit den 1920er Jahren aufbewahrt. Das Archiv umfasst mehrere Räume mit Manuskripten und Verträgen, CD’s, Bänder und Schallplatten in übervollen Regalen sowie ein Geräuscharchiv. Diese Ansammlung ist ein wichtiges Kulturerbe und steht teilweise unter dem Kulturgüterschutz. Wie wäre es, freien Zugang ins Radio-Archiv der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt SRF zu haben? So nah ist die Zukunft noch nicht, das Archiv ist keine öffentliche Bibliothek und online können aus urheberrechtlichen Gründen viele Sendungen nicht angeboten werden.

Dennoch, dank der Ausstellung “Wiederschall – Fragmente aus dem SRF Hörspiel-Archiv” sind Einsichten in das Radio-Archiv möglich, im Spezifischen in die Archivierung der ältesten Radiokunstform, dem Hörspiel. Die Ausstellung, konzipiert von den Kuratorinnen Nora Hauswirth und Jill Keiser, findet vom 9. – 15. Mai 2013 in Zürich statt.

Quelle und weitere Infos: www.wiederschall.ch

Beietiligte Künstler/innen der VMK: Pomm of maailm.ch, Romy Rüegger, Joris Stemmle und Alexander Tuchaček

02. Mai 2013

Roth der Große

Ein fiktiver Gang durch das Niederdorf in Zürich führt zu einer Begegnung des Künstlers Dieter Roth mit Lenin. Roth fühlt sich herausgefordert und bedroht durch Lenins Führerschaft. Umwälzungen stehen bevor, die den Gang nicht enden lassen wollen:

“Das lacht und zuckt wieder gewaltig im Roth, eben etwas speedy, speedy zu zeichnen. Lenins Pilze vor den Glarner Alpen zu zeigen und schön schimmelig aus den Händen quellen lassen oder dessen blitzsauberes Fahrrad, gepflegt wie ein chirurgisches Instrument, mit Schreib kanonen zu versehen und noch Würste darüber zu hängen. Das Fahrrad mit einem Lorbeer von Würsten zu umrahmen. Rothlorbeer für das Leninwürstchen, das jeden Morgen Gymnastik treibt.”

Nils Röller, Roth der Grosse
Klever, 150 Seiten, ISBN 978-3-902665-60-7

Lesung mit Nils Röller am 5. Mai 2013 in der Berliner Volksbühne.
www.volksbuehne-berlin.de 

 

18. März 2013

Stellenausschreibung

Im Departement Kunst & Medien, Bachelor-Studiengang Medien & Kunst / Vertiefung Mediale Künste suchen wir per 1. September 2013 oder nach Vereinbarung eine

Künstlerische Assistenz, 50%

Wir suchen eine/n junge/n praktizierende/n Künstler/in mit Erfahrungen in einschlägigen Ausstellungen und Publikationen und Schwerpunkten: performative Formate, Intervention, Öffentlichkeit.

Ihre Aufgaben umfassen Lehrassistenz in Semesterprojekten des Haupt- und Grundstudiums, Betreuung der Studierenden, Organisatorische Mitarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit Ausstellungsprojekten der Vertiefung und redaktionelle Mitarbeit im Zusammenhang mit Veröffentlichungen der Vertiefung.

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (Kunst) oder gleichwertige Qualifikation und eine eigenständige mediale Praxis. Wir erwarten Initiative, Dialog-, Integrations- und Teamfähigkeit, regelmässige Verfügbarkeit sowie die Bereitschaft zur Übernahme von organisatorischen und administrativen Aufgaben.

Wir bieten Ihnen eine interessante Zusammenarbeit mit herausfordernden Studenten/innen, einem eingespielten Leitungsteam und einem internationalen Netz von Künstlern/innen und Theoretikern/innen als Lehrkräfte. Es erwartet Sie ein fortschrittliches Mittelbaumodell und ein Arbeitsumfeld, das Ihnen erlaubt, neben der Unterrichtsassistenz eigene Forschungs- und Dienstleistungsprojekte zu entwickeln und diese hochschulintern oder in Kooperation mit in- und ausländischen Hochschulen durchzuführen.

Die Stelle ist befristet auf drei Jahre. Eine Verlängerung um zwei weitere Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Gehalt richtet sich nach der Besoldungsverordnung des Kantons Zürich. Der Arbeitsort ist Zürich.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis am 1. Mai 2013 an folgende Adresse: Zürcher Hochschule der Künste, Human Resources Management, Chantal Hug, dkm.hrm@zhdk.ch, Vermerk: “Künstlerische Assistenz VMK”, Limmatstrasse 47, 8031 Zürich.

Auskünfte erteilt Ihnen Pauline Boudry, pauline.boudry@zhdk.ch

07. Februar 2013

fm-scenario – Sendesprache – verdeckte Operation – Ansage – Fehler

“fm-scenario – Die Stimme des Hörers” ist ein intermediales Projekt von Eran Schaerf, das das Internet als Produktionsort nutzt, um Inhalte für weitere Medien – konkret: Radiosendung, Ausstellung und Publikation – zu generieren. Den Ausgangspunkt des intermedialen Projektes bilden Eran Schaerfs Nachrichtenhörspiele, insbesondere Die Stimme des Hörers (2002), ein fiktiver Radiosender, der Höreranrufe annimmt.

Am 15. Februar 2013 eröffnet im Hartware MedienKunstVerein in Dortmund die zweite von derzeit fünf geplanten Ausstellungen des Projektes. Jede Ausstellung hat ihre eigene Struktur und ihre eigene Erzählung. Aus einem von Eran Schaerf bereitgestellten Archiv mit Audiomodulen erstellt eine Kuratorin eine Montage, die Eran Schaerf als Skript für eine Aufführung-für-die-Kamera dient. Diese Aufführung findet im Ausstellungsraum statt. Analog zur Produktion in Nachrichtenagenturen wird der Ausstellungsraum als Ort der Bildproduktion codiert.

Quelle und weitere Infos: www.hmkv.de

HMKV im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
D-44137 Dortmund

16. Februar 2013 – 01. April 2013
Eröffnung: Freitag, 15. Februar 2013, 19:00 Uhr

 

 

28. Januar 2013

Thomas Isler gewinnt den 3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb

Das Siegerprojekt des 3. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent zum Thema “Mut? Mut!” trägt den Titel: “Es wird kalt in Europa”. Der Basler Regisseur Thomas Isler durfte am 25. Januar 2013 im Rahmen der Solothurner Filmtage den Preis entgegennehmen. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit der Beteiligung von SRG SSR die Kosten für die Realisierung des Films. Den 4. CH-Dokfilm-Wettbewerb lanciert das Migros-Kulturprozent erstmals als Carte Blanche.

Thomas Islers Filmprojekt trägt den Untertitel “Die falschen Freunde der Direkten Demokratie” und widmet sich dem Phänomen, dass sich rechtsradikale Parteien in Europa vom politischen System der Schweiz inspirieren lassen. Mit der Kamera fängt der Regisseur Aufritte von Schweizer SVP-Vertretern im Ausland ein, befragt Wortführer rechtsbürgerlicher Parteien in Deutschland, Frankreich und Österreich nach ihrem Demokratieverständnis und bittet Historiker und Philosophen um eine gesellschaftliche Einschätzung. Ziel des Films ist es, die “Sehnsuchtsinsel Schweiz”, die sich selber gerne als Wiege der Rechtsstaatlichkeit sieht, mit ihrer Rolle in einem krisengeschüttelten Europa zu konfrontieren.

Mit seiner Idee, das Thema “Mut? Mut!” mit der Krise der Direkten Demokratie in Verbindung zu bringen, überzeugte Thomas Isler die Jury. “Der Film widmet sich in differenzierter und filmisch innovativer Art und Weise einer aktuellen gesellschaftlichen Fragestellung”, sagt Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund und Jury-Präsidentin. “Auf die unterschiedlichen Sichtweisen darüber, was Direkte Demokratie vermag, kann man gespannt sein.” Der Film wird voraussichtlich 2014 im Kino Premiere feiern.

Quelle: www.presseportal.ch

14. Januar 2013

geostationäre Raumfahrt

Ausstellung von Olsen im Wäscherei Kunstverein Zürich

“Zwischen räumlich-visueller und zeitlich-akustischer Regelmässigkeit schafft die Installation ‘geostationäre Raumfahrt’ von Olsen eine irritierend und zugleich elegant kühl gestaltete Erfahrungsmöglichkeit. Das zentrale, den Raum bestimmende, Objekt der Arbeit ist ein kreisrundes Bett. Es funktioniert als Zeiger, der unterschiedliche Takte übersetzt und erfahrbar werden lässt, und zwar die individuellen Geschwindigkeiten der himmlischen Körper über unseren Köpfen. Welches Objekt am Himmel, ein Satellit, der Mond oder die Venus den Takt bestimmen, das ist in dieser Installation wählbar. Je nach Wahl, wird die mechanische Geschwindigkeit des Himmelskörpers im Ausstellungsraum unterschiedlich spürbar.” (Nils Röller)

Anschliessend an die ersten Fotos der Mondrückseite (Lunik 3, 1959) nimmt die unmittelbare Erforschung des Kosmos ihren Fortgang. Die Erreichbarkeit der Himmelskörper war bis dahin ein Raumfahrtproblem. Die Frage ob Träume unsere Gedanken und Gefühle (in einem geostationären Schlafgemach) nicht nur beeinflussen, sondern auch steuern können, ist noch klärungsbedürftig.

Die vorliegende Arbeit will durch Mutation menschlicher Sinnesorgane und nüchterne rechnerische Verfolgung aller scheinbar im Wege stehenden Naturgesetze und Vorstellungsschwierigkeiten zu der Erkenntnis beitragen, dass das Universum nie schläft:

Ermöglicht wird eine Nacht im Orbit verschiedener Himmelskörper zum Beispiel im Orbit des Merkur, des schnellsten Planeten in unserem Sonnensystem, oder im Orbit der Werkzeugtasche, welche Heidemarie Stefanyshyn-Piper am 18. November 2008 bei ihren Wartungsarbeiten an der ISS verloren hatte.

Möglich wird diese Reise durch ein drehbares Bett, das als Apparatur dient, um die Leistungsfähigkeit der natürlichen Sinnesorgane des Homo Sapiens zu erhöhen. Neben dem Bett befindet sich ein Monitor, auf welchem sich ein beliebiger Himmelskörper innerhalb und ausserhalb unseres Sonnensystems (Stern, Planet, Satellit, Weltraumschrott) auswählen lässt. Das Bett navigiert in die aktuelle Position des gewählten Himmelskörpers und dreht sich mit diesem mit.

Wäscherei Kunstverein Zürich
Dienerstrasse 70
8004 Zürich

Ausstellungsdauer: 24. – 27. Januar 2013

Vernissage: Mittwoch, 23. Januar 2013, 19 Uhr
Finisage + Weltraumfrühstück Sonntag 27. ab 11Uhr

Übernachtungsmöglichkeiten nach Anmeldung unter: mail@kunstvereinzuerich.ch

23. Dezember 2012

Toxic Play in Two Acts

For their first solo presentation in the UK Boudry/Lorenz present the film installations Toxic (2012) and Salomania (2009) as a ‘toxic play in two acts’, bringing together performances by Ginger Brooks Takahashi, Werner Hirsch, Yvonne Rainer and Wu Tsang, and a series of slippages between the improvised act and the staged performance in film.

Stepping in and out of suppressed or illegible moments, the Berlin-based artist duo Pauline Boudry/Renate Lorenz stage the actions of individuals and groups living – indeed thriving – in defiance of normality, law and economics. They produce performances for the camera which upset normative historical narratives and inclusions, as queer moments and figures across time are staged, projected and layered.

Curated by Electra

Source: www.southlondongallery.org/page/paulineboudryrenatelorenz

Dececember 14, 2012 – February 24, 2013

South London Gallery
65-67 Peckham Road
London SE5 8UH

20. Dezember 2012

Käthe-Kollwitz-Preis 2013 für Eran Schaerf

Eran Schaerf erhält den mit 12.000 Euro dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2013. Mit dem Preis würdigt die Akademie der Künste ein international herausragendes Werk, das in stets neuartigen Werkprozessen mit unterschiedlichen Materialien und Medien die Grenzen sozio-kultureller Systeme auslotet. Das Wissen um die Rolle medialer Kommunikationssysteme in einer globalisierten Welt sowie deren Raum- und Zeitbezüge sind die relevanten Faktoren in Eran Schaerfs künstlerischem Koordinatensystem. Der Jury gehörten die Mitglieder der Sektion Bildende Kunst Heinz Emigholz, Hubertus von Amelunxen und Ulrich Erben an. Der Preis wird am 20. September 2013 verliehen. Eine auf den Ausstellungsort fokussierte Auswahl von aktuellen Werken des Künstlers in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, schließt daran an.

Der Käthe-Kollwitz-Preis wird jährlich an einen bildenden Künstler vergeben. Der Preis wie auch die dazugehörige Ausstellung und der Katalog werden mitfinanziert von der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museums Köln. Preisträger der letzten Jahre waren Douglas Gordon (2012), Janet Cardiff & George Bures Miller (2011), Mona Hatoum (2010).

Quelle: www.adk.de/de/aktuell/pressemitteilungen/index.htm?we_objectID=31757