Aktuelles

23. Mai 2014

Diplomausstellung 2014

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Eröffnung 31. Mai 2014 Sihlquai 131, Zürich

Mit Arbeiten und Performances von Janka Stemmle, Susan Steiger, Aron Marty, Jennifer Ganz, Carla Isler, Nadine Geissbühler, Melanie Kistler, Philipp Cron, Catia Costa, Roswitha Gobbo, Mayka Gräflein, Yvonne Füeg, Joel von Burg

19. Mai 2014

Im August 2014 zieht das VMK um

19. Mai 2014

code unnamable

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“code unnamable” (2014) geht von einem Textfragment der Novelle “The Unnamable” von Samuel Beckett aus. Becketts Text wurde von Alexander Tuchacek in einen Computercode umgeschrieben, der zur Eröffnung in einer Performance live aufgeführt wird. Das Kunstprojekt ist zweiteilig und besteht aus einer performativen Aufführung und einer auto-generativen Installation. Der kurze Ausschnitt aus dem Beckett Text wird in einen Unix Shell Code verwandelt und in einer Performance ausgeführt. Durch die Ausführung entsteht ein eigenständiges Sprachvokabular, das dem Code eigene Sprachmächtigkeit ermöglicht. Das Script übernimmt immer mehr die Kontrolle, erzeugt eigene Varianten und spricht den Beckett Text schliesslich neu.

 

27.06.-06.09. | Eröffnung: Fr, 27.06. um 19.30h mit Live-Performance

05. Mai 2014

An Evening with Pauline Boudry, Renate Lorenz, Pauline Oliveros, and Gregg Bordowitz

In 1970, composer Pauline Oliveros read Valerie Solanas’s now infamous SCUM Manifesto, (1967). Inspired by the text, Oliveros composed a score, To Valerie Solanas and Marilyn Monroe in Recognition of their Desperation, which tasked performers to make autonomous choices about pitch, rhythm, and tone, and to simultaneously respond to the dynamics of the group. Pauline Boudry and Renate Lorenz’s eponymous work, from 2013, consists of a 16mm film installation portraying a performance of Oliveros’s score. Shot in a single continuous take, the camera asserts itself as an additional performer of sorts, zooming and roving unconventionally to offer up new angles on filmic, musical, and performative forms, and their possible interrelation. Boudry and Lorenz will present their film, followed by an onstage discussion with Pauline Oliveros, moderated by Gregg Bordowitz.tovalerie5

07. April 2014

ACT – 14′ Zürich

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende aus Schweizerischen Kunsthochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt.

Beteiligte Kunsthochschulen:
ECAV / F+F / FHNW HGK / HEAD / HKB /
HSLU D&K / ZHDK

Weitere Stationen von ACT ’14:
Sierre:  Sonntag 6. April, USEGO-Hallen
Bern:   Dienstag 8. April, Dampfzentrale
Genf:  Samstag 3. Mai, Usine

ACT ’14 Zürich

Samstag 12. April 2014, 13-18h

Kunsthof Zürich, Dittinghaus ZHdK und Zeichensaal F+F
Limmatstrasse 44 / Sihlquai 67

Bar & Food!

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07. April 2014

Stromereien: temporaere praesenzen

performative Installation von VMK-Dozent Alexander Tuchacek
10. April 2014, ab 19 Uhr
ion+, Badenerstrasse 565, Zürich

temporaere praesenzen” ist ein dialogisch angelegtes Format, innerhalb dessen Besucher_innen mit eingeladenen Gästen über einer temporär installierten Funktelefonzelle im Rahmen des Festivals an diesem Abend ins Gespräch kommen oder solchen Gesprächen gemischt mit Live-Sounds und Umgebungsgeräuschen zuhören können.

“Was sind wir bereit zu teilen?“ nimmt sich das Teilen als einen aktiven Prozess vor, indem Begriffe von öffentlich und privat auf ihren verhandelbaren Zwischenraum neu befragt werden. Schon die ganze Bandbreite der Wortkombinationen um das Teilen wie z.B. Aus-, Ver-, Mit- Ein-(Teilen), oder be-teiligen stecken dieses Feld der sozialen und politischen Auseinandersezung ab. Die Frage im Zentrum des Projektes ist, wie können Formen von Teilhabe geschrieben, und durch welche Scripts und/oder Codes kann diese befördert werden? Gerade im Lichte der jüngsten NSA-Enthüllungen stellt sich das Teilen als etwas Ambivalentes dar. Soziale Netzwerke haben Möglichkeiten demokratischer Mitsprache und Öffentlichkeit geschaffen und haben gleichzeitig die grösste Überwachung möglich gemacht, die es je in der Geschichte der Menschen gab. Teilen verweist auf diesen Zusammenhang, das Privates auch durch Öffentlichkeit erzeugt werden muss.

 An dem Abend können Besucher_innen mit einer Reihe von vor Ort anwesenden Gesprächspartner_innen über die von ihnen vorbereiteten Fragekarten ins Gespräch treten. Fragekarten und anwesende Gesprächspartner_innen: Caro Cerbaro, Christoph Kriese, Felix Stalder,  Kaspar König, Sabine Gebhardt Fink, Tim Zulauf, Ursula Knecht und weitere Teilnehmer_innen.

Alexander Tuchaček ist Mitbegründer der Medienkunstgruppe Knowbotic Research.

 

www.tuchacek.net
Mit herzlichem Dank an: Anke Hoffmann, Yvonne Wilhelm, Caro Cerbaro, Christoph Kriese, Kaspar König, Felix Stalder, Sabine Gebhardt Fink, Tim Zulauf und Ursula Knecht.

07. April 2014

FM-Scenario: Armchair – Attention – Life Signal

Ausstellung von VMK-Dozent Eran Schaerf
Eröffnung 9. April 2014
Les Complices*, Zürich
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Das intermediale Projekt nutzt das Internet als Produktionsort, um Inhalte für weitere Medien wie Radiosendung, Ausstellung und Publikation zu generieren. Eine von der Nutzerin Bastian_996 im Online-Studio von FM-Scenario auf www.fm-scenario.net erstellte Audio-Montage dient Eran Schaerf als Skript für die Ausstellung bei Les Complices*. Die Ausstellung besteht aus einem Konferenz-Setting, das zur Produktion der Ausstellung vor und während der Eröffnung genutzt wird. Darin führen vier Performer_innen wiederholt drei Handlungen aus. Das Ziel dieser Handlungen ist es, per Zufall und in unterschiedlichen Rhythmen ein Zeichen – Name, Begriff, Zahl, Objekt – ins Spiel zu bringen. Werden zwei gleiche Zeichen synchron ins Spiel gebracht beginnt das Spiel erneut.

Aufführung und Bildproduktion entstehen in Zusammenarbeit mit Kerstin Honeit, Karolin Meunier, Stefan Pente, Kerstin Schroedinger, Andrea Thal und William Wheeler.

07. April 2014

Leben? oder Theater? Vortrag von Madeleine Bernstorff – 9. April 2014, 15 Uhr

Seltsame Schleifen
Als Seltsame Schleife / strange loop wird ein besonderer Fall von Selbstbezüglichkeit bezeichnet, bei dem der Gegenstand, der den Ausgangspunkt bildet, affiziert oder sogar beschädigt wird. Filmischen Ich-Konstruktionen und auto-ethnografischen Strategien, die immer auch Fragen von Erinnerung, Alterität, Selbstverwertung und corpo-reality berühren, wohnen gleichzeitig Wagnis und Anmassung inne. Und sie stellen die Frage, unter welchen Umständen (und Abbildungsverhältnissen) ein Subjekt überhaupt Subjekt sein kann und will. (MB)

Madeleine Bernstorff ist Filmemacherin, Autorin und Filmkuratorin.

24. März 2014

Leben? oder Theater? – Vortrag von Eva Meyer, 26. März, 15 Uhr

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Es war zweimal. Charlotte Salomons „Leben? Oder Theater?“

Es war zweimal. Nicht nur das, was war, sondern auch seine Möglichkeit. War es Leben? War es Theater? Ist es Erinnerung oder Wiederaufführung, die seine Möglichkeit zurückerhält? Wer sich wie Charlotte Salomon mit diesen Fragen ins Zentrum seiner Autobiographie stellt, hat dieses Zentrum schon verspielt. „Leben? Oder Theater“ ist eine verdeckte Autobiographie. Statt ihre Vergangenheit zu suchen, dramatisiert Salomon ihre verschiedenen Gesichtspunkte und begründet in diesem Szenario eine künstlerische Praxis.

Leben? oder Theater?
ist eine künstlerische Arbeit von Charlotte Salomon, die sich darin ihrer eigene Geschichte als Inszenierte in Form von Zeichnungen und Text stellt. Die Vortragsreihe diskutiert aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Inszenierung, Autobiografie und dem Leben als Performtes.

05. März 2014  Tanja Baudoin
12. März 2014  Jimmy Robert
26. März 2014  Eva Meyer
09. April 2014  Madeleine Bernstorff
23. April 2014  Irene Revell

jeweils 15 Uhr, Vertiefung Mediale Künste, Sihlquai 131, Zürich

organisiert von Kerstin Schrödinger und Romy Rüegger

11. März 2014

Leben? oder Theater? 12.3. Vortrag von Jimmy Robert

Jimmy Robert ist Performancekünstler – unter anderem. Er arbeitet mit Objekten, Raum und Bildern. Seine Arbeit befasst sich mit Performances und den  Grenzen von Performance: Begrenzungen, die in den Arbeiten an sich entstehen, mit den Körpern, die sich darin bewegen, durch Identitäten und anhand der Formate die er kreuzt, in Arbeiten auf die er verweist und die er in seine Arrangements mit hineinnimmt sind etwa Videoarbeiten von Carolee Schneemann und einen Text und Film von Marguerite Duras. Indem er sich von Bewegung zu Zeichnung, von Film zu Skulptur bewegt, befragen seine Arbeiten auch die Leerstellen und Überschneidungen von und zwischen Bild und Sprache.

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Jimmy Robert, performance still from Draw the line, The Power plant Toronto 2013