Aktuelles

23. Dezember 2014

la molecule enters into the screen von Stefanie Knobel

 

la_molecule

 

«la molecule enters in the screen» ist die öffentliche Aufnahme des Performance-Videos «la molecule (in the screen)»Ein klares Setting erzeugt die Illusion minimalistischer, selbstreferentieller Neutralität. Über Nachahmung, Kostüm und andere Zweideutigkeiten spielt Stefanie Knobel ein Paradox aus: Kann das Neutrale als Weibliches gewichtet werden? Was bedeutet das für die Zuschauer, die dem Blick der Kamera zwar entgehen, doch als unsichtbare Teilhabende, umso mehr Teil des Verfahrens werden? «la molecule enters in the screen» ist der performative Versuch das kleinste, nicht mehr weiter reduzierbare, „neutrale“ Teilchen auf seinem Weg in den Bildschirm in ein weibliches umzucodieren. Die Aufmerksamkeit gilt daher ihr, die sich zwischen zwei Spiegeln auf weichem Untergrund bewegt. Mit hochgehaltener Faust nimmt sie ihren Ort vor der Kamera im Inneren des Bildschirms ein, der zum ambivalenten  Austragungsort ihres Rollenspiels wird.

http://www.tanzhaus-zuerich.ch/projekte/la-molecule-enters-into-the-screen

01. Dezember 2014

Vernissage! ZRH/KRZ, Projekt mit BA Medien & Kunst (DKM) der ZHdK

Kunstraum Kreuzlingen

– Ausstellung: 8.November –18. Januar 2015

– Vernissage: Freitag, 5.Dezember um 19.30 Uhr
Grusswort: Nils Röller; Lesung: Peter Weber

– Mit Arbeiten von BA Medien Kunst Studierenden:

Brigham Baker, Anina Gantenbein,
Vanessa Germann/Johnny Nia,
Nadine Geissbühler, Anita Guha,
Max Heinrich/Helvetia Leal,
Adrian Hummel, Chantal Kaufmann,
Nora Longati, Nico Sebastian Meyer,
Valentina Minnig, Dominic Neuwirth,
Stéphane Nidecker, Priska Schöpfer

01. Dezember 2014

Steintag – Contributions of the Artists: Zwischenstadien Symposium von und mit Nils Röller

Steintag-Zwischenstadien

mit Susanne Pfeffer (Direktorin Fridericianum Kassel),
Armen Avanessian (Philosoph), Nils Röller (Philosoph)
und Konrad Tobler (Kultur-Journalist und Autor) anlässlich
der Journal-Publikation Über Kräfte (Merve, Berlin, 2014).

Der Stein hat eine Seele, denn er kann andere Steine bewegen.
Das nimmt die Aktion im Netz mit dem Titel Steintag
auf. Am Steintag werden online Bilder von Steinen gezeigt,
die auf Bilder von Steinen oder Texte über Steine reagieren.
Ins Rollen gebracht hat diese Bildbewegung das Journal für
Kunst, Sex und Mathematik. Ein Blog und eine Edition, die
seit 2006 online und offline aktiv sind. In diesem Jahr hat das
Journal ein Buch im Berliner Merve-Verlag veröffentlicht, in
dem es um Steine wie den Magneten oder den Bernstein mit
besonderen Kräften geht. Im Blog-Ereignis zum Steintag
reagieren eingeladene KünstlerInnen, DichterInnen und TheoretikerInnen
mit ihren Beiträgen auf Steine aus dem Buch.
Die Beiträge werden ab 18.02 Uhr live online gepostet unter
www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch. Primzahlen
legen den Takt fest, in dem die Beiträge online gehen.
«Eingefasst» wird der Steintag vom Mini-Symposion Zwischenstadien,
das in der realen Welt der Zürcher Hochschule
der Künste ab 17.00 Uhr stattfindet. Es thematisiert
den sich verändernden Status von in sich geschlossenen
Kunstwerken. Ist das Werk nicht vielmehr ein Zwischenstadium
unterwegs zu etwas anderem, einem Buch, einer Ausstellung
oder einem Blogbeitrag? Die Beiträge zu den
Zwischenstadien diskutieren die Grenzen, die ein abgeschlossenes
Werk von Formen des Werdens trennen anhand
von Rückblicken und Ausblicken auf Ausstellungen wie
Speculations on Anonymous Materials, Nature after
Nature, der Bücher Speculative Drawing und Über Kräfte
und des Blogs Journal für Kunst, Sex und Mathematik
mit: Susanne Pfeffer (Direktorin Fridericianum Kassel),
Armen Avanessian (Philosoph), Nils Röller (Philosoph) und
Konrad Tobler (Kultur-Journalist und Autor) anlässlich der
Journal-Publikation Über Kräfte (Merve, Berlin, 2014).
Zwischenstadien-Steintag ist eine Zusammenarbeit des
Instituts für Gegenwartskunst der ZHdK (IFCAR) und dem
Journal für Kunst, Sex und Mathematik unter Mitarbeit
von Marina Sawall.
Das Journal für Kunst, Sex und Mathematik speichert
seit 2006 in einem elektronischen Blog Text- und Bildbewegungen.
Sex bezeichnet dabei die Notwendigkeit, die Konstruktion
von Geschlechtsidentitäten – und die Polaritäten
zwischen ihnen – zu diskutieren angesichts der ständigen,
gebetsmühlenartigen Indienstnahme des Begriffs. Kunst
evoziert die Infragestellung der künstlerischen Praxis, Mathematik
die Auseinandersetzung mit formalen Systemen.
Seit 2006 posten kontinuierlich Barbara Ellmerer,
Yves Netzhammer und Nils Röller (von 2010–2011 auch
Judith Albert). Sie geben eine gleichnamige Edition heraus.

 

 

 

23. November 2014

„Rerouted and Disordered: On Backgrounds and Background Listening – a Narrative Investigation“ von Romy Rüegger

“All countries are burdened by their history, but the past weighs particularly heavily on Greece.” This sentence opens up historian Richard Clogg’s book, A concise history of Greece. And Clogg, at the beginning of his book further speaks of a “burden of antiquity” Greece is carrying, but leaves no suggestion of how history can develop ‘weight’ at all.

23. November 2014

Prendre la parole: up for / about / on behalf of / out / with / over von Kerstin Schroedinger und Andrea Thal

nice00001-1Both the screening programme and the spatial intervention stem from films by Carole Roussopoulos in the Médiathèque. Our research was made in relation with Centre Audiovisuel Simone de Beauvoir Paris and Cinenova London, two film and video collections specifically dedicated to feminist moving image productions and related material.

http://www.unfinishedhistories.org/Programme-02-ENG.html

05. November 2014

ZRH/KRZ, Projekt mit BA Medien & Kunst (DKM) der ZHdK

Kunstraum Kreuzlingen

 

Ausstellung: 8.November –18. Januar 2015

Eröffnung: Freitag, 7. November um19.30 Uhr

Begrüssung: Ulrich Görlich; Einführung: Nils Röller

Vernissage: Freitag, 5.Dezember um19.30 Uhr

Grusswort: Nils Röller; Lesung: Peter Weber

Gespräch und Neujahrsapéro: Sonntag, 11. Januar um 11 Uhr mit Ulrich Görlich und Hans Jörg Höhener

Konzert: Sonntag,18. Januar um16 Uhr, Streichtrio Opus 8, Magdalena Dür, Anton Vilkov, Irina Gintova

Brigham Baker, Anina Gantenbein, Vanessa Germann/Johnny Nia, Nadine Geissbühler, Anita Guha, Max Heinrich/Helvetia Leal, Adrian Hummel, Chantal Kaufmann, Nora Longati, Nico Sebastian Meyer, Valentina Minnig, Dominic Neuwirth, Stéphane Nidecker, Priska Schöpfer

17. September 2014

Workshop von VMK-Dozierenden Alexander Tuchaček an der Herbstakademie des Steirischen Herbst

Teilhabe, Teilen, Geteilt-Werden: Codes und Scripts des Ambivalenten

Digitalen Medien ist das Versprechen auf Selbstermächtigung und Beteiligung eingeschrieben. Nicht erst seit den Enthüllungen Edward Snowdens stellt sich das Teilen dabei als etwas Ambivalentes dar: Soziale Netzwerke haben Möglichkeiten von demokratischer Öffentlichkeit und zugleich größter Überwachung geschaffen. Dieser Zwischenraum zwischen Teilen und Geteilt-Werden, in dem Privates erst durch Öffentliches erzeugt wird, steht im Zentrum des Workshops. Alexander Tuchaček, Mitbegründer der Mediengruppe Knowbotic Research, schlägt eine mediale Gesprächsanlage vor, in der dezentrale Formen von Beteiligung und Entzug geprobt werden. Diskursiv und performativ geht es ums Ganze: Wer teilt mit wem? Wer bestimmt die Regeln, was wann wie geteilt wird? Gibt es Scripts für das Nicht-Codierte? Kann durch Teilen auch Beteiligung oder Teilhabe entstehen?

Im Rahmen der herbst-Akademie 2014 bietet der steirische herbst wieder vier neue Workshops an – heuer von und mit dem kanadisch-österreichischen Research-Kollektiv Urban Subjects, der amerikanischen Theatergruppe Nature Theater of Oklahoma, die mit ihrem großangelegten Projekt „Life and Times“ für Aufsehen in der Theaterwelt sorgt, dem amerikanischen Künstler Francis Cape und Alexander Tuchaček, Mitbegründer der Mediengruppe Knowbotic Research.

 

 

08. September 2014

LOA’s PREFACE und FIRST RECORDING: I LIKE THE TONE OF THIS PLACE von Romy Rüegger

Romy

FIRST RECORDING: I LIKE THE TONE OF THIS PLACE

According to the movement of her eyes:
– The murderer: writing like loving needs a motive
– Imagining past sounds while casually listening to ongoing ones.
– Language is skin. I rub my language against the other.
– The idea of a sound recording the exact moment of its taking.

I don’t like your tone, I like your tone, I like the tone of this place.

Tracklist of the Performance:
William Onyeabor „When the going is smooth and good many many people will be your friend“
Joana Escoval „Beings that accept and embrace the growth of other beings“
Saskia Veskia „Love after midnight under a sunset by S. and M.“
Pip Wellsen „We agree about democracy. But what do we actually agree about?“
N.O. „We don’t agree about anything“
Eila Hinursdottir „The universal university of the universality of human rights“
Ella Maillart „Mi amor se fue y yo me quedé“
Reina Escofet „The queen of your heart“

 

 

17. Juni 2014

!Mediengruppe Bitnik gewinnt den Swiss Art Award 2014

 “Delivery For Mr. Assange” was premiered online, in real time. it is an installation work that renders visible the delivery process of a real package from the sender to its recipient, wikileaks founder Assange, who has sought diplomatic asylum in the Embassy of Ecuador in London. !Mediengruppe Bitnik brilliantly bridges online and offline, or virtual and IRL experiences in this installation, which is an emerging topic to the media art discourse. The collective, who refer to themselves as hackers, thus manage to provide an exemplary solution to the central question of how to display a theme through artistic means — especially when it concerns such pressing current socio-political issues as transparency, basic right to privacy, and digital security.

The Swiss Federal Office for Culture announced the laureates for the 70th anniversary Swiss Art Awards in Basel. The prize-winners’ works are currently on view at Messe Basel’s hall 4 along side the works of 46 artists, 4 architects, and 18 critics who were shortlisted for the award. Each of the exhibition’s artists and architects received CHF 5,000 to cover production costs of their contribution. Four-hundred sixty artists, architects, and critics/curators applied for the exhibition. The Swiss Art Award was founded in 1944 and has taken place during Art Basel for the past 20 years.

bitnik

Photo: Guadalupe Ruiz

27. Mai 2014

Schiller Literaturpreis 2014 der ZKB geht an VMK Leitenden Nils Röller

Nils Röller widmet sich in seinem neuen Buch einem Schweizer Dichter, Grafiker, Aktions- und Objektkünstler, dessen Wege häufig auch nach Zürich führten: Dieter Roth. Nils Röller lässt Dieter Roth bei einem fiktiven Gang durchs Niederdorf auf Wladimir Iljitsch Lenin treffen, woraus sich – sprunghaft, expressionistisch, mit Lust am Experiment erzählt – eine nicht enden wollende Kette von Ablenkungen und  Assoziationen ergibt. «Roth der Grosse» ist nicht nur ein Werk über einen faszinierenden Künstler (Nils Röller lässt uns darin Roths bemerkenswerte Gedichte wiederentdecken), sondern auch ein Buch über Zürich, über das Niederdorf als Kreuzungspunkt der Geschichte und als Mythos, als Ort vieler möglicher und unmöglicher Begegnungen.

Nils Röller ist Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet die Vertiefung Mediale Künste. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Philosophie mit dem Fokus auf das Verhältnis von Instrument, Medialität und Wahrnehmung. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehörte zuletzt «Magnetismus. Eine Geschichte der Orientierung» (Fink 2010).

 

http://www.literaturhaus.ch/literaturhaus/veranstaltungen/schillerpreis-der-zuercher-kantonalbank-2014-nils-roeller