Aktuelles

17. Juni 2014

!Mediengruppe Bitnik gewinnt den Swiss Art Award 2014

 “Delivery For Mr. Assange” was premiered online, in real time. it is an installation work that renders visible the delivery process of a real package from the sender to its recipient, wikileaks founder Assange, who has sought diplomatic asylum in the Embassy of Ecuador in London. !Mediengruppe Bitnik brilliantly bridges online and offline, or virtual and IRL experiences in this installation, which is an emerging topic to the media art discourse. The collective, who refer to themselves as hackers, thus manage to provide an exemplary solution to the central question of how to display a theme through artistic means — especially when it concerns such pressing current socio-political issues as transparency, basic right to privacy, and digital security.

The Swiss Federal Office for Culture announced the laureates for the 70th anniversary Swiss Art Awards in Basel. The prize-winners’ works are currently on view at Messe Basel’s hall 4 along side the works of 46 artists, 4 architects, and 18 critics who were shortlisted for the award. Each of the exhibition’s artists and architects received CHF 5,000 to cover production costs of their contribution. Four-hundred sixty artists, architects, and critics/curators applied for the exhibition. The Swiss Art Award was founded in 1944 and has taken place during Art Basel for the past 20 years.

bitnik

Photo: Guadalupe Ruiz

27. Mai 2014

Schiller Literaturpreis 2014 der ZKB geht an VMK Leitenden Nils Röller

Nils Röller widmet sich in seinem neuen Buch einem Schweizer Dichter, Grafiker, Aktions- und Objektkünstler, dessen Wege häufig auch nach Zürich führten: Dieter Roth. Nils Röller lässt Dieter Roth bei einem fiktiven Gang durchs Niederdorf auf Wladimir Iljitsch Lenin treffen, woraus sich – sprunghaft, expressionistisch, mit Lust am Experiment erzählt – eine nicht enden wollende Kette von Ablenkungen und  Assoziationen ergibt. «Roth der Grosse» ist nicht nur ein Werk über einen faszinierenden Künstler (Nils Röller lässt uns darin Roths bemerkenswerte Gedichte wiederentdecken), sondern auch ein Buch über Zürich, über das Niederdorf als Kreuzungspunkt der Geschichte und als Mythos, als Ort vieler möglicher und unmöglicher Begegnungen.

Nils Röller ist Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet die Vertiefung Mediale Künste. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Philosophie mit dem Fokus auf das Verhältnis von Instrument, Medialität und Wahrnehmung. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehörte zuletzt «Magnetismus. Eine Geschichte der Orientierung» (Fink 2010).

 

http://www.literaturhaus.ch/literaturhaus/veranstaltungen/schillerpreis-der-zuercher-kantonalbank-2014-nils-roeller

26. Mai 2014

VMK Alumni Roland Roos bekommt den Manor Kunstpreis

Roos_verde_mare_bettina-280x209

Der diesjährige Preisträger Roland Roos (*1974) überzeugte die Jury durch seine griffigen Konzepte, bei denen er ernste Aussagen mit viel Intelligenz und Humor ver­knüpft. Das Grundprinzip seiner künstlerischen Arbeit beruht auf Prozessen: Er realisiert seine Ideen über längere Zeit hinweg, geht Kollaborationen ein, eignet sich die für ein Projekt erforderlichen handwerkliche Fertigkeiten an und schafft so Kunst. Das Resultat von Roland Roos’ Projekten prägen zwar eher be­scheidene Gesten, doch inhaltlich sind seine Werke komplex: Ob er als Kunstaktion unauf­gefordert Dinge im öffentlichen Raum re­pariert oder aber eine komplette Wand des Ausstel­lungs­raums um 180 Grad dreht, immer setzt sich der Künstler mit seiner Umwelt, dem Ort und der Gesellschaft auseinander und profiliert sich mit äusserst präzisen, oft auch kriti­schen künstlerischen Kommentaren.

Für Luzern hat Roland Roos eine Fabrik entwickelt, um Produktionsprozesse und Warenlauf zu thematisieren: Der Künstler stellt darin mit seinem Team während der gesamten Ausstellungsdauer ein Produkt her, das exklusiv in den Filialen von Manor oder als Edition bei uns im Kunstmuseum erworben werden kann. Roland Roos scheut wirklich keinen Aufwand, wenn es der Sache dient.

kuratiert von Lena Friedli

 

23. Mai 2014

Diplomausstellung 2014

diplomflyer_2014_Seite_1diplomflyer_2014_seite2_Seite_2

Eröffnung 31. Mai 2014 Sihlquai 131, Zürich

Mit Arbeiten und Performances von Janka Stemmle, Susan Steiger, Aron Marty, Jennifer Ganz, Carla Isler, Nadine Geissbühler, Melanie Kistler, Philipp Cron, Catia Costa, Roswitha Gobbo, Mayka Gräflein, Yvonne Füeg, Joel von Burg

19. Mai 2014

Im August 2014 zieht das VMK um

19. Mai 2014

code unnamable

code_unnamable-3

“code unnamable” (2014) geht von einem Textfragment der Novelle “The Unnamable” von Samuel Beckett aus. Becketts Text wurde von Alexander Tuchacek in einen Computercode umgeschrieben, der zur Eröffnung in einer Performance live aufgeführt wird. Das Kunstprojekt ist zweiteilig und besteht aus einer performativen Aufführung und einer auto-generativen Installation. Der kurze Ausschnitt aus dem Beckett Text wird in einen Unix Shell Code verwandelt und in einer Performance ausgeführt. Durch die Ausführung entsteht ein eigenständiges Sprachvokabular, das dem Code eigene Sprachmächtigkeit ermöglicht. Das Script übernimmt immer mehr die Kontrolle, erzeugt eigene Varianten und spricht den Beckett Text schliesslich neu.

 

27.06.-06.09. | Eröffnung: Fr, 27.06. um 19.30h mit Live-Performance

05. Mai 2014

An Evening with Pauline Boudry, Renate Lorenz, Pauline Oliveros, and Gregg Bordowitz

In 1970, composer Pauline Oliveros read Valerie Solanas’s now infamous SCUM Manifesto, (1967). Inspired by the text, Oliveros composed a score, To Valerie Solanas and Marilyn Monroe in Recognition of their Desperation, which tasked performers to make autonomous choices about pitch, rhythm, and tone, and to simultaneously respond to the dynamics of the group. Pauline Boudry and Renate Lorenz’s eponymous work, from 2013, consists of a 16mm film installation portraying a performance of Oliveros’s score. Shot in a single continuous take, the camera asserts itself as an additional performer of sorts, zooming and roving unconventionally to offer up new angles on filmic, musical, and performative forms, and their possible interrelation. Boudry and Lorenz will present their film, followed by an onstage discussion with Pauline Oliveros, moderated by Gregg Bordowitz.tovalerie5

07. April 2014

ACT – 14′ Zürich

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende aus Schweizerischen Kunsthochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt.

Beteiligte Kunsthochschulen:
ECAV / F+F / FHNW HGK / HEAD / HKB /
HSLU D&K / ZHDK

Weitere Stationen von ACT ’14:
Sierre:  Sonntag 6. April, USEGO-Hallen
Bern:   Dienstag 8. April, Dampfzentrale
Genf:  Samstag 3. Mai, Usine

ACT ’14 Zürich

Samstag 12. April 2014, 13-18h

Kunsthof Zürich, Dittinghaus ZHdK und Zeichensaal F+F
Limmatstrasse 44 / Sihlquai 67

Bar & Food!

flyer-Act_14_Zuerich

07. April 2014

Stromereien: temporaere praesenzen

performative Installation von VMK-Dozent Alexander Tuchacek
10. April 2014, ab 19 Uhr
ion+, Badenerstrasse 565, Zürich

temporaere praesenzen” ist ein dialogisch angelegtes Format, innerhalb dessen Besucher_innen mit eingeladenen Gästen über einer temporär installierten Funktelefonzelle im Rahmen des Festivals an diesem Abend ins Gespräch kommen oder solchen Gesprächen gemischt mit Live-Sounds und Umgebungsgeräuschen zuhören können.

“Was sind wir bereit zu teilen?“ nimmt sich das Teilen als einen aktiven Prozess vor, indem Begriffe von öffentlich und privat auf ihren verhandelbaren Zwischenraum neu befragt werden. Schon die ganze Bandbreite der Wortkombinationen um das Teilen wie z.B. Aus-, Ver-, Mit- Ein-(Teilen), oder be-teiligen stecken dieses Feld der sozialen und politischen Auseinandersezung ab. Die Frage im Zentrum des Projektes ist, wie können Formen von Teilhabe geschrieben, und durch welche Scripts und/oder Codes kann diese befördert werden? Gerade im Lichte der jüngsten NSA-Enthüllungen stellt sich das Teilen als etwas Ambivalentes dar. Soziale Netzwerke haben Möglichkeiten demokratischer Mitsprache und Öffentlichkeit geschaffen und haben gleichzeitig die grösste Überwachung möglich gemacht, die es je in der Geschichte der Menschen gab. Teilen verweist auf diesen Zusammenhang, das Privates auch durch Öffentlichkeit erzeugt werden muss.

 An dem Abend können Besucher_innen mit einer Reihe von vor Ort anwesenden Gesprächspartner_innen über die von ihnen vorbereiteten Fragekarten ins Gespräch treten. Fragekarten und anwesende Gesprächspartner_innen: Caro Cerbaro, Christoph Kriese, Felix Stalder,  Kaspar König, Sabine Gebhardt Fink, Tim Zulauf, Ursula Knecht und weitere Teilnehmer_innen.

Alexander Tuchaček ist Mitbegründer der Medienkunstgruppe Knowbotic Research.

 

www.tuchacek.net
Mit herzlichem Dank an: Anke Hoffmann, Yvonne Wilhelm, Caro Cerbaro, Christoph Kriese, Kaspar König, Felix Stalder, Sabine Gebhardt Fink, Tim Zulauf und Ursula Knecht.

07. April 2014

FM-Scenario: Armchair – Attention – Life Signal

Ausstellung von VMK-Dozent Eran Schaerf
Eröffnung 9. April 2014
Les Complices*, Zürich
fm_scenario_lc_new.600x0
Das intermediale Projekt nutzt das Internet als Produktionsort, um Inhalte für weitere Medien wie Radiosendung, Ausstellung und Publikation zu generieren. Eine von der Nutzerin Bastian_996 im Online-Studio von FM-Scenario auf www.fm-scenario.net erstellte Audio-Montage dient Eran Schaerf als Skript für die Ausstellung bei Les Complices*. Die Ausstellung besteht aus einem Konferenz-Setting, das zur Produktion der Ausstellung vor und während der Eröffnung genutzt wird. Darin führen vier Performer_innen wiederholt drei Handlungen aus. Das Ziel dieser Handlungen ist es, per Zufall und in unterschiedlichen Rhythmen ein Zeichen – Name, Begriff, Zahl, Objekt – ins Spiel zu bringen. Werden zwei gleiche Zeichen synchron ins Spiel gebracht beginnt das Spiel erneut.

Aufführung und Bildproduktion entstehen in Zusammenarbeit mit Kerstin Honeit, Karolin Meunier, Stefan Pente, Kerstin Schroedinger, Andrea Thal und William Wheeler.