Aktuelles

17. September 2014

Workshop von VMK-Dozierenden Alexander Tuchaček an der Herbstakademie des Steirischen Herbst

Teilhabe, Teilen, Geteilt-Werden: Codes und Scripts des Ambivalenten

Digitalen Medien ist das Versprechen auf Selbstermächtigung und Beteiligung eingeschrieben. Nicht erst seit den Enthüllungen Edward Snowdens stellt sich das Teilen dabei als etwas Ambivalentes dar: Soziale Netzwerke haben Möglichkeiten von demokratischer Öffentlichkeit und zugleich größter Überwachung geschaffen. Dieser Zwischenraum zwischen Teilen und Geteilt-Werden, in dem Privates erst durch Öffentliches erzeugt wird, steht im Zentrum des Workshops. Alexander Tuchaček, Mitbegründer der Mediengruppe Knowbotic Research, schlägt eine mediale Gesprächsanlage vor, in der dezentrale Formen von Beteiligung und Entzug geprobt werden. Diskursiv und performativ geht es ums Ganze: Wer teilt mit wem? Wer bestimmt die Regeln, was wann wie geteilt wird? Gibt es Scripts für das Nicht-Codierte? Kann durch Teilen auch Beteiligung oder Teilhabe entstehen?

Im Rahmen der herbst-Akademie 2014 bietet der steirische herbst wieder vier neue Workshops an – heuer von und mit dem kanadisch-österreichischen Research-Kollektiv Urban Subjects, der amerikanischen Theatergruppe Nature Theater of Oklahoma, die mit ihrem großangelegten Projekt „Life and Times“ für Aufsehen in der Theaterwelt sorgt, dem amerikanischen Künstler Francis Cape und Alexander Tuchaček, Mitbegründer der Mediengruppe Knowbotic Research.

 

 

08. September 2014

LOA’s PREFACE und FIRST RECORDING: I LIKE THE TONE OF THIS PLACE von Romy Rüegger

Romy

FIRST RECORDING: I LIKE THE TONE OF THIS PLACE

According to the movement of her eyes:
– The murderer: writing like loving needs a motive
– Imagining past sounds while casually listening to ongoing ones.
– Language is skin. I rub my language against the other.
– The idea of a sound recording the exact moment of its taking.

I don’t like your tone, I like your tone, I like the tone of this place.

Tracklist of the Performance:
William Onyeabor „When the going is smooth and good many many people will be your friend“
Joana Escoval „Beings that accept and embrace the growth of other beings“
Saskia Veskia „Love after midnight under a sunset by S. and M.“
Pip Wellsen „We agree about democracy. But what do we actually agree about?“
N.O. „We don’t agree about anything“
Eila Hinursdottir „The universal university of the universality of human rights“
Ella Maillart „Mi amor se fue y yo me quedé“
Reina Escofet „The queen of your heart“

 

 

17. Juni 2014

!Mediengruppe Bitnik gewinnt den Swiss Art Award 2014

 “Delivery For Mr. Assange” was premiered online, in real time. it is an installation work that renders visible the delivery process of a real package from the sender to its recipient, wikileaks founder Assange, who has sought diplomatic asylum in the Embassy of Ecuador in London. !Mediengruppe Bitnik brilliantly bridges online and offline, or virtual and IRL experiences in this installation, which is an emerging topic to the media art discourse. The collective, who refer to themselves as hackers, thus manage to provide an exemplary solution to the central question of how to display a theme through artistic means — especially when it concerns such pressing current socio-political issues as transparency, basic right to privacy, and digital security.

The Swiss Federal Office for Culture announced the laureates for the 70th anniversary Swiss Art Awards in Basel. The prize-winners’ works are currently on view at Messe Basel’s hall 4 along side the works of 46 artists, 4 architects, and 18 critics who were shortlisted for the award. Each of the exhibition’s artists and architects received CHF 5,000 to cover production costs of their contribution. Four-hundred sixty artists, architects, and critics/curators applied for the exhibition. The Swiss Art Award was founded in 1944 and has taken place during Art Basel for the past 20 years.

bitnik

Photo: Guadalupe Ruiz

27. Mai 2014

Schiller Literaturpreis 2014 der ZKB geht an VMK Leitenden Nils Röller

Nils Röller widmet sich in seinem neuen Buch einem Schweizer Dichter, Grafiker, Aktions- und Objektkünstler, dessen Wege häufig auch nach Zürich führten: Dieter Roth. Nils Röller lässt Dieter Roth bei einem fiktiven Gang durchs Niederdorf auf Wladimir Iljitsch Lenin treffen, woraus sich – sprunghaft, expressionistisch, mit Lust am Experiment erzählt – eine nicht enden wollende Kette von Ablenkungen und  Assoziationen ergibt. «Roth der Grosse» ist nicht nur ein Werk über einen faszinierenden Künstler (Nils Röller lässt uns darin Roths bemerkenswerte Gedichte wiederentdecken), sondern auch ein Buch über Zürich, über das Niederdorf als Kreuzungspunkt der Geschichte und als Mythos, als Ort vieler möglicher und unmöglicher Begegnungen.

Nils Röller ist Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet die Vertiefung Mediale Künste. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Philosophie mit dem Fokus auf das Verhältnis von Instrument, Medialität und Wahrnehmung. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehörte zuletzt «Magnetismus. Eine Geschichte der Orientierung» (Fink 2010).

 

http://www.literaturhaus.ch/literaturhaus/veranstaltungen/schillerpreis-der-zuercher-kantonalbank-2014-nils-roeller

26. Mai 2014

VMK Alumni Roland Roos bekommt den Manor Kunstpreis

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Der diesjährige Preisträger Roland Roos (*1974) überzeugte die Jury durch seine griffigen Konzepte, bei denen er ernste Aussagen mit viel Intelligenz und Humor ver­knüpft. Das Grundprinzip seiner künstlerischen Arbeit beruht auf Prozessen: Er realisiert seine Ideen über längere Zeit hinweg, geht Kollaborationen ein, eignet sich die für ein Projekt erforderlichen handwerkliche Fertigkeiten an und schafft so Kunst. Das Resultat von Roland Roos’ Projekten prägen zwar eher be­scheidene Gesten, doch inhaltlich sind seine Werke komplex: Ob er als Kunstaktion unauf­gefordert Dinge im öffentlichen Raum re­pariert oder aber eine komplette Wand des Ausstel­lungs­raums um 180 Grad dreht, immer setzt sich der Künstler mit seiner Umwelt, dem Ort und der Gesellschaft auseinander und profiliert sich mit äusserst präzisen, oft auch kriti­schen künstlerischen Kommentaren.

Für Luzern hat Roland Roos eine Fabrik entwickelt, um Produktionsprozesse und Warenlauf zu thematisieren: Der Künstler stellt darin mit seinem Team während der gesamten Ausstellungsdauer ein Produkt her, das exklusiv in den Filialen von Manor oder als Edition bei uns im Kunstmuseum erworben werden kann. Roland Roos scheut wirklich keinen Aufwand, wenn es der Sache dient.

kuratiert von Lena Friedli

 

23. Mai 2014

Diplomausstellung 2014

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Eröffnung 31. Mai 2014 Sihlquai 131, Zürich

Mit Arbeiten und Performances von Janka Stemmle, Susan Steiger, Aron Marty, Jennifer Ganz, Carla Isler, Nadine Geissbühler, Melanie Kistler, Philipp Cron, Catia Costa, Roswitha Gobbo, Mayka Gräflein, Yvonne Füeg, Joel von Burg

19. Mai 2014

Im August 2014 zieht das VMK um

19. Mai 2014

code unnamable

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„code unnamable“ (2014) geht von einem Textfragment der Novelle „The Unnamable“ von Samuel Beckett aus. Becketts Text wurde von Alexander Tuchacek in einen Computercode umgeschrieben, der zur Eröffnung in einer Performance live aufgeführt wird. Das Kunstprojekt ist zweiteilig und besteht aus einer performativen Aufführung und einer auto-generativen Installation. Der kurze Ausschnitt aus dem Beckett Text wird in einen Unix Shell Code verwandelt und in einer Performance ausgeführt. Durch die Ausführung entsteht ein eigenständiges Sprachvokabular, das dem Code eigene Sprachmächtigkeit ermöglicht. Das Script übernimmt immer mehr die Kontrolle, erzeugt eigene Varianten und spricht den Beckett Text schliesslich neu.

 

27.06.-06.09. | Eröffnung: Fr, 27.06. um 19.30h mit Live-Performance

05. Mai 2014

An Evening with Pauline Boudry, Renate Lorenz, Pauline Oliveros, and Gregg Bordowitz

In 1970, composer Pauline Oliveros read Valerie Solanas’s now infamous SCUM Manifesto, (1967). Inspired by the text, Oliveros composed a score, To Valerie Solanas and Marilyn Monroe in Recognition of their Desperation, which tasked performers to make autonomous choices about pitch, rhythm, and tone, and to simultaneously respond to the dynamics of the group. Pauline Boudry and Renate Lorenz’s eponymous work, from 2013, consists of a 16mm film installation portraying a performance of Oliveros’s score. Shot in a single continuous take, the camera asserts itself as an additional performer of sorts, zooming and roving unconventionally to offer up new angles on filmic, musical, and performative forms, and their possible interrelation. Boudry and Lorenz will present their film, followed by an onstage discussion with Pauline Oliveros, moderated by Gregg Bordowitz.tovalerie5

07. April 2014

ACT – 14′ Zürich

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende aus Schweizerischen Kunsthochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt.

Beteiligte Kunsthochschulen:
ECAV / F+F / FHNW HGK / HEAD / HKB /
HSLU D&K / ZHDK

Weitere Stationen von ACT ’14:
Sierre:  Sonntag 6. April, USEGO-Hallen
Bern:   Dienstag 8. April, Dampfzentrale
Genf:  Samstag 3. Mai, Usine

ACT ’14 Zürich

Samstag 12. April 2014, 13-18h

Kunsthof Zürich, Dittinghaus ZHdK und Zeichensaal F+F
Limmatstrasse 44 / Sihlquai 67

Bar & Food!

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