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Thomas Isler gewinnt den 3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb

Das Siegerprojekt des 3. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent zum Thema „Mut? Mut!“ trägt den Titel: „Es wird kalt in Europa“. Der Basler Regisseur Thomas Isler durfte am 25. Januar 2013 im Rahmen der Solothurner Filmtage den Preis entgegennehmen. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit der Beteiligung von SRG SSR die Kosten für die Realisierung des Films. Den 4. CH-Dokfilm-Wettbewerb lanciert das Migros-Kulturprozent erstmals als Carte Blanche.

Thomas Islers Filmprojekt trägt den Untertitel „Die falschen Freunde der Direkten Demokratie“ und widmet sich dem Phänomen, dass sich rechtsradikale Parteien in Europa vom politischen System der Schweiz inspirieren lassen. Mit der Kamera fängt der Regisseur Aufritte von Schweizer SVP-Vertretern im Ausland ein, befragt Wortführer rechtsbürgerlicher Parteien in Deutschland, Frankreich und Österreich nach ihrem Demokratieverständnis und bittet Historiker und Philosophen um eine gesellschaftliche Einschätzung. Ziel des Films ist es, die „Sehnsuchtsinsel Schweiz“, die sich selber gerne als Wiege der Rechtsstaatlichkeit sieht, mit ihrer Rolle in einem krisengeschüttelten Europa zu konfrontieren.

Mit seiner Idee, das Thema „Mut? Mut!“ mit der Krise der Direkten Demokratie in Verbindung zu bringen, überzeugte Thomas Isler die Jury. „Der Film widmet sich in differenzierter und filmisch innovativer Art und Weise einer aktuellen gesellschaftlichen Fragestellung“, sagt Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund und Jury-Präsidentin. „Auf die unterschiedlichen Sichtweisen darüber, was Direkte Demokratie vermag, kann man gespannt sein.“ Der Film wird voraussichtlich 2014 im Kino Premiere feiern.

Quelle: www.presseportal.ch

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