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Digitale Kunst als Intervention, Innovation oder interdisziplinäre Wissenschaft?

Gordan Savičić, Constraint City (2007)

Digitale Kunst als Intervention, Innovation oder interdisziplinäre Wissenschaft? Vom Web2.0-Startup bis hin zum Critical Engineering, über Selbstinitiativen und kollaboratives Scheitern. Der Wiener Medienkünstler Gordan Savičić präsentiert eine Auswahl seiner Arbeiten und Projekte, welche Medien sowohl kritisch als auch spielerisch hinterfragen und enthüllen. Savičić wird in seinem Vortrag unter anderem die „Web 2.0 Suicide Machine“ vorstellen, welche letztes Jahr für einige Aufregung sorgte – eine Machine, welche zum digitalen Selbstmord aufruft und Facebook-Accounts rückstandsfrei entsorgt.

Gordan Savičić
www.yugo.at/processing

The Web 2.0 Suicide Machine
www.suicidemachine.org

Constraint City
pain.yugo.at

Gordan Savičić (1980) ist fasziniert von Fragen und Problemen, welche unsere zeitgenössische Kultur und Gesellschaft aufwerfen – sowie die Effekte von neuen Medien auf das Subjekt/Objekt und ihre tiefen sozialen Auswirkungen. Das Virtuelle ist nicht „non-real“, sondern „more-real“. Savičić hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Piet Zwart Institute in Rotterdam studiert. Seine Projekte haben Nominierungen und Preise auf internationalen Medienfestivals erhalten und wurden mehrfach ausgestellt. Savičić lebt und arbeitet in Lausanne und Berlin.

Montag, 12. Dezember 2011, 18 Uhr
Vertiefung Mediale Künste
Sihlquai 131
8005 Zürich

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