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Automontage

Eva Meyer / Eran Schaerf, Pro Testing, 2010

Automontage
Eva Meyer / Eran Schaerf

Eröffnung: Mittwoch, 26. Oktober 2011, ab 18 Uhr
Ausstellung bis Samstag, 19. November 2011
Do, Fr, Sa 14 – 18 Uhr

„Wenn Du das liest, bin ich schon in einem anderen Film.“ Damit ist sowohl der Schnitt zwischen zwei Filmen wie auch zwischen zwei Zeiten, Geschichten, Medien gemeint. Um diesen Schnitt geht es bei „Automontage“: Wenn die Kamera einem Träger übergeben wird und das Bild nicht durch den Blick im Sucher bestimmt wird; wenn das Material, das dabei entsteht, einem fremd wird – das Bild beschreibt sich selbst und bildet nicht nur ab, sondern öffnet sich auf unvorhersehbare Geschichten.

Als eine Geschichte des Schnitts – und das heisst: der Kombinatorik von Geschichten – ist „Automontage“ ein unendlicher Film. Oder eher ein Film, der nie zu Ende gesehen werden kann? Der indirekte Blick entzieht sich jeder Schlusssequenz.

Als Ausstellungstitel spielt „Automontage“ mit der Dauer der Ausstellung, mit der Anzahl der Tage, an denen der Ausstellungsraum für das Publikum geöffnet ist, und den Zeiträumen dazwischen. Die Filmfragmente binden die Betrachtenden mit ein, indem sie dazu einladen, sich performativ an der Herstellung dieser „Verbindung von Unterschieden“ zu beteiligen. „Nehmen Sie einen Satz und synchronisieren Sie sich damit.“

Quelle: www.lescomplices.ch

Les Complices*
Anwandstrasse 9
8004 Zürich

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