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Montag, 23. Dezember 2013

Digital Solidarity

Felix Stalder’s extended essay, Digital Solidarity, responds to the wave of new forms of networked organisation emerging from and colliding with the global economic crisis of 2008. Across the globe, voluntary association, participatory decision-making and the sharing of resources, all widely adopted online, are being translated into new forms of social space. This movement operates in the breach between accelerating technical innovation, on the one hand, and the crises of institutions which organise, or increasingly restrain society on the other. Through an inventory of social forms – commons, assemblies, swarms and weak networks – the essay outlines how far we have already left McLuhan’s ‘Gutenberg Galaxy’ behind. In his cautiously optimistic account, Stalder reminds us that the struggles over where we will arrive are only just beginning.

Digital Solidarity

Today, we are entering into a new constellation, a new galaxy and the reformulation of solidarity in a myriad of ways […] There are new institutional and cultural forms emerging to support such complex webs of interaction and production, often based on the notion of a shared resource, a commons, and focused on the particular requirements necessary to develop and protect that one resource. They offer a chance to remake society in a particular way, through reinventing social solidarity and democracy, be it in the digital networks of informational cooperation or in the common appropriation of physical spaces.

– Felix Stalder, Digital Solidarity

Source & Download of the the book: www.postmedialab.org

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 04. September 2013

Denimpop. Jeansdinge lesen

Herausgegeben von Katharina Hohmann und Katharina Tietze
im Merve Verlag, 2013

Buchpräsentation

Jeansdinge sind Gegenstände, die aus Jeans gemacht, mit Jeansstoff bezogen oder deren Oberflächen mit Abbildungen von Jeans bedruckt sind. Es sind Dinge unterschiedlicher Funktion, Bedeutung und Herkunft. Kaum eine andere textile Hülle bietet soviel Projektionsfläche wie die Jeans; keine andere textile Materialikonographie ist derart beredt und universal. 18 Autor_innen widmen ihre Texte je einem Objekt der Sammlung von Jeansdingen, die Katharina Hohmann und Katharina Tietze seit ein paar Jahren sammeln. Auf essayistische, theoretische oder literarische Art und Weise nähern sie sich den Dingen und befragen sie aus unterschiedlichen Perspektiven.

Mit Texten von:
Rogers Behrens, Mercedes Bunz, Rupert Gaderer, Carolina Hohmann, Katharina Hohmann, Fritz von Klinggräff, Isabel Kranz, Thomas Meinecke, Wolfgang Müller, Peter Ott, Nils Röller, Anna-Brigitte Schlittler, Sigrid Schulze, Bitten Stetter, Friedrich Tietjen, Katharina Tietze, Harry Walter, Karoline Walter und Fotos von Manuel Fabritz.

Es lesen und sprechen:
Katharina Hohmann, Fritz von Klinggräff, Nils Röller, Anna-Brigitte Schlittler, Bitten Stetter und Katharina Tietze

Freitag, 20. September 2013, 19 Uhr
sphères
Hardturmstrasse 66, 8005 Zürich

Donnerstag, 02. Mai 2013

Roth der Große

Ein fiktiver Gang durch das Niederdorf in Zürich führt zu einer Begegnung des Künstlers Dieter Roth mit Lenin. Roth fühlt sich herausgefordert und bedroht durch Lenins Führerschaft. Umwälzungen stehen bevor, die den Gang nicht enden lassen wollen:

„Das lacht und zuckt wieder gewaltig im Roth, eben etwas speedy, speedy zu zeichnen. Lenins Pilze vor den Glarner Alpen zu zeigen und schön schimmelig aus den Händen quellen lassen oder dessen blitzsauberes Fahrrad, gepflegt wie ein chirurgisches Instrument, mit Schreib kanonen zu versehen und noch Würste darüber zu hängen. Das Fahrrad mit einem Lorbeer von Würsten zu umrahmen. Rothlorbeer für das Leninwürstchen, das jeden Morgen Gymnastik treibt.“

Nils Röller, Roth der Grosse
Klever, 150 Seiten, ISBN 978-3-902665-60-7

Lesung mit Nils Röller am 5. Mai 2013 in der Berliner Volksbühne.
www.volksbuehne-berlin.de 

 

Montag, 24. Oktober 2011

Buchvernissage „Kultur digital“

Der Siegeszug der digitalen Medien hat die Gesellschaft geprägt. „Kultur digital“ vereinigt Essays zum digitalen Wandel mit Fallbeispielen aus Pop und Klassik, Buch und Bibliothek, Architektur und Design, Fotografie und Film, Tanz und Theater, Kunst und Performance.

Die sorgfältig recherchierte Publikation diskutiert Fragen der Digitalisierung, bringt praktische Hinweise zum Umgang mit dem Urheberrecht, erörtert Chancen sozialer Netzwerke, zeigt Strategien der Langzeitspeicherung auf. Ein Minilexikon erläutert Begriffe wie Archiv, Code, Hypertext, Interface, Retrodigitalisierung, Sampling, Virtualität und Web 2.0. Ein unentbehrlicher Begleiter auf dem Weg durch die digitalen Kultur-Welten.

Von Felix Stalder stammt der Beitrag „Ungleiche Vielfalt“, der sich mit zwei unterschiedlichen, ja sogar gegenläufigen Dynamiken der Digitalen Kultur beschäftigt: Zum einen das Aufblühen neuer kultureller Nischen und horizontaler Organisationsstrukturen, zum anderen, die enorme Zentralisierung und Konzentration, der Plattformen, welche die infrastrukturelle Grundlage des Wachstums der Nischen darstellen.

Buchvernissage am 4. November 2011, 18:30 Uhr

Kulturbüro Zürich
Stauffacherstrasse 100
8004 Zürich
www.kulturbuero.ch

Infos zum Buch: www.migros-kulturprozent.ch/kulturdigital

Dienstag, 30. August 2011

99 potentielle Bücher

Im September 2011 findet in der Villa Mainau unter dem Titel „Das begehbare Buch“ eine von Orell Füssli initiierte und koordinierte Veranstaltung statt: In die über zwanzig Zimmer der Villa ziehen für die Dauer der Ausstellung verschiedenste Verlagshäuser und andere Partner ein. Das Dachgeschoss wird von der ZHdK mit einer Gruppe von Studierenden aus drei Departementen und vier Studiengängen sowie Basil Rogger, Ruedi Widmer (ZHdK) und Stefan Zweifel bespielt.

Im Rahmen der einmonatigen Ausstellung im Dachstock der Villa Mainau sowie an zwei Abendveranstaltungen bearbeitet „99 potentielle Bücher“ das Verhältnis von Realität und Potentialität in den Künsten. Neben der Präsentation von historischen Fakten könnte sich in den Ausstellungsräumen auch eine sich entwickelnde Bibliothek potenzieller Literatur präsentieren.

„Und alles, was dazwischen war“
Die Leben der Sammlerin und Autorin Mina Schirmherr

Ausstellung im Rahmen von „Das begehbare Buch“
Veranstaltet von der Stiftung Mina Schirmherr unter Mitarbeit von Studierenden der ZHdK.

2. – 30. September 2011, täglich von 11:30 – 19:00 Uhr
Villa Mainau, Seefeldstrasse 82, Zürich (Dachgeschoss)

Veranstaltungen

Freitag, 2. September 2011, 19:30 Uhr, Eintritt frei
Lese-Abend: Oulipo

Stefan Zweifel begrüsst bekannte Unbekannte und unbekannte Bekannte zur oulipoetischen Lektüre. Georges Perec, Raymond Queneau, Harry Matthews, Italo Calvino, Eugen Helmle, Oskar Pastior: Sie alle waren und sind bekennende und aktive Oulipoeten, Mitglieder des „Ouvroir de Littérature Potentielle“ (Werkstatt für potentielle Literatur). „Poetische Freiheit durch formale Zwänge“ ist ihr Credo und aus diesen selbstauferlegten Regeln entwickeln die Oulipoeten Literatur voller Kraft, Ironie und Leichtigkeit. An seinem Lese-Abend bittet Stefan Zweifel bekennende Schweizer Oulipoeten und Oulipo-Anhänger, ihre Lieblings-Texte zu zitieren, zu rezitieren, zu singen, zu interpretieren.

Donnerstag, 15. September 2011, 19:30 Uhr, Eintritt frei
Katalog-Vernissage „99 Bücher aus der Sammlung Mina Schirmherr“

Mina Schirmherr war nicht nur eine legendäre Büchersammlerin, sie wohnte sogar einmal in der Villa Mainau. Erstmals wird in diesem Katalog eine Auswahl von 99 Büchern aus ihrer Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Programm und weitere Informationen: www.books.ch/dasbegehbarebuch

 

Donnerstag, 25. November 2010

Buchpräsentation Opaque Presence

Buchpräsentation von knowbotic research und Andreas Brockmann

Opaque Presence – Manual of Latent Invisibilities

Sichtbarkeit und Camouflage

Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich
2. Dezember 2010, 18 Uhr

weitere Infos:
www.cabaretvoltaire.ch
www.diaphanes.de
macghillie.krcf.org

Donnerstag, 09. September 2010

Magnetismus. Eine Geschichte der Orientierung

Das neue Buch von Nils Röller ist ab sofort erhältlich.

Magnetische Kräfte werden wahrgenommen mit Hilfe von Kompassen, die Orientierung in Raum, Zeit und in der Psyche bieten. Diese Orientierung erfährt radikale Veränderungen in Wechselwirkung mit der Verfeinerung der Instrumente und der Phänomene, die sie ermitteln. In elf Kapitel erzählt dieses Buch die Geschichte des Magnetismus mit dem Fokus auf seiner Medialität.

Quelle + weitere Infos: www.romanform.ch

Freitag, 30. Oktober 2009

absolute Vilém Flusser

absolute Vilèm Flusser

Einer der erfolgreichsten Bände aus der absolute-Reihe wird neu aufgelegt – absolute Vilém Flusser erscheint im zweifarbigen, gewohnt benutzerfreundlichen Design. Nach einem Interview aus dem Jahr seines Todes (1991) bildet die von den Herausgebern verfasste Biografie den roten Faden in diesem Kompendium der besten Texte von Vilém Flusser. Fotos, Manuskripte und großzügig typografierte Zitatseiten laden dazu ein, sich dem Inhalt auf nichlineare Weise zu nähern. Ein Zugang, wie er diesem Theoretiker der Schriftkultur gebührt. Flusser hatte viel zu sagen über die Wechselwirkung zwischen Medien und Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Bild, Zeichen, Schrift, Design, Architektur: Alles nahm er auf in seine Interpretation unserer Wahrnehmungswelt. Als einer der wenigen Denker sah er in den neuen Kommunikationstechnologien nicht den Untergang des Abendlandes, sondern analysierte nüchtern den Übergang ins post-alphabetische Zeitalter. Die Herausgeber Dr. Nils Röller, Professor am Department Kunst und Medien der ZHdK Zürich, und Silvia Wagnermaier, langjährige Mitarbeiterin im Vilém-Flusser-Archiv Berlin, zeichnen verantwortlich für die Zusammenstellung der Texte und haben die biografischen Essays für den Band verfasst. „Will man den Apparaten auf die Schliche kommen, muss man versuchen, ihre sture Absurdität gegen sie selbst auszuspielen.“

Quelle: lesen.ch

www.orange-press.com