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Donnerstag, 12. Januar 2012

unvereinbar kompatibel – heidiohneland

Patrick Kull, Max Daetwyler, 2011

ab und an fallen zeichen aus dem gewebe der offensichtlich mit uns rechnenden maschinen – migrantinnen pokern virtuos mit dem leerlauf ihrer einschlüsse – die sehnsucht der bilder, ganz bei sich zu sein, flüchtet sich nicht mehr in den schützenden nebel – aufzeichnerinnen wechseln nicht intentionslos die seiten – tumulte sind in kurzen augenblicken historischer schatten anwesend – panoptische blicke zeigen sich nicht ohne uns gegenwärtig – heidi aus dem land der in sich gerichteten wollte unwahrscheinlichem begegnen – ein wanderer begegnet einem baum – was bleibt? – delete us – i remember – und

Als Partner des Berliner Festivals transmediale zeigt der Raum für aktuelle Kunst aus der Schweiz Substitut eine Ausstellung mit aktuellen Arbeiten der Vertiefung Mediale Künste.

Mit 91.192.100.163, Rafael Adame, Shima Asa, Corina Caviezel, Patrick Kull, Andrea Palamarčuková, Lea Schaffner, Florian Wegelin, Alper Yagcioglu

Kuratiert von Eran Schaerf, knowbotiq und Birk Weiberg

Substitut
Raum für aktuelle Kunst aus der Schweiz
Torstraße 159
10115 Berlin
www.substitut-berlin.ch

28. Januar – 25. Februar 2012
Mittwoch/Donnerstag 16 – 19 Uhr, Freitag 16 – 21 Uhr, Samstag 14 – 18 Uhr
Vernissage am 27. Januar 2012, 19 Uhr

 

Dienstag, 20. Oktober 2009

Alumni-Film vor Festival- und Kinostart

Die Vertiefung Mediale Künste freut sich auf den Kinostart von „Dachkantine“ von Nicole Biermaier am 5. November. Der Dokumentarfilm über das Abschlussfestival des gleichnamigen Zürcher Elektro-Klubs läuft ausserdem Ende November beim International Documentary Film Festival Amsterdam.

Dachkantine

  • Kino Riff Raff Zürich: 5. November nachmittags (genaue Zeit tba) und am Abend um 22 Uhr
  • Kino Cinematte Bern: Am Freitag, 6.11 um 23 Uhr / Sonntag, 8.11 um 21 Uhr / Samstag, 14. November um 23 Uhr
  • Basel: genaues Datum und Kino tba. Anschliessend Bar bei Open Broadcast, Utengasse 15 in Basel
  • Weitere Kinos in der Schweiz dürften folgen.

www.dachkantinefilm.ch

Dienstag, 06. Oktober 2009

VMK beim Shift-Festival

Die VMK freut sich beim diesjährigen Shift-Festival, das sich dem Thema Magic widmet, gleich zwei mal vertreten zu sein. Im Rahmen von shift in progress zeigt die Gruppe U5 ihre Arbeit Fashion Force und in der regulären Ausstellung ist GodMode der VMK-Mitarbeiterin Shusha Niederberger zu sehen.

www.shiftfestival.ch


U5 - Fashion Force

U5: Fashion Force (2009)

Fashion Force ist die Verbindung von Ornament und ausgedienter Technologie. Seit der Moderne zählt in unserer Kultur das Abstrakte und die reine Form. Seit einiger Zeit wird das Ornament wieder entdeckt und damit das archaische Schmuckbedürftnis des Menschen. Das Ornament in der Kultur ist religiös, zweckbestimmt und dekorativ. Vom Menschen Verehrtes wurde immer schon verziert: Tempel, Trachten, Meissner Porzellan. In der Tierwelt kann es etwas Überlebenswichtiges sein. Das Verzieren an sich ist Vergötterung eines Objektes. Und Technologie ist die Religion. Es grüsst U5

u5.92u.ch


GodMode

Shusha Niederberger: GodMode (2009)

Eine Installation zu den Zaubersprüchen der Programmiersprachen: eine externalisierte Selbstgesprächsanordnung lässt die Zeichen in ihren verschiedenen Medien zirkulieren und überspringen. Währenddem die Zeichen im Prozessor des Rechners direkt verarbeitet werden und als schwebendes Treppenhaus in der Animation ihre Runden drehen, nimmt der gemurmelte SourceCode derselben Animation den Umweg durch den Raum, lässt sich vom Besucher dreinreden und wirkt dann auf das Bild zurück. Nur hartnäckiges Schweigen aller Akteure kann das Geknäuel des Treppenplaneten wieder zur Spur verdünnen und diese langsam auflösen. Das Spiel mit der mit Selbstbeschwörung der Zeichen beginnt von neuem, die nächste Klasse ist dran. „Schrägstrich, Schrägstrich“ sagt die Stimme und es folgen in plötzlich aufblitzender Klarheit inmitten eigenartig rhythmischem Gemurmel die Anmerkungen, welche die Programmiererin im Code hinterlassen hat.

Shift Talk: Sa, 24.10.2009, 16.30

www.shusha.ch

Montag, 21. September 2009

Ein schwebendes Verfahren

Vier im Rahmen des Seminars „Ein schwebendes Verfahren“ bei Alexander Tuchacek und Eran Schaerf entstandenen Hörspiele werden vom Bayerischen Rundfunk gesendet. Die Arbeiten von Milos Mihajlovic, Alida Müschen, Roman Schürch und Vlada Maria setzten sich alle mit dem Fall des jungen Türken Osman Keskin auseinander, der Silvester 1976 in Zürich aus nichtigem Anlass seine Eltern umbrachte.

30. Oktober 2009, 20:30 Uhr
> weitere Infos (inkl. Livestream)

Bereits im September gibt es eine Präsentation der Arbeiten im ZKM Karlsruhe geben:

LAW: Liebe Arbeit Wissen
Diskurs – Konzert – Hörspiel – Film

25. + 26. September 2009
Das Festival Liebe Arbeit Wissen ist eine gemeinsame Veranstaltung der Redaktion Hörspiel und Medienkunst des BR, des ZKM und des VMK.

> Programm

LAW

Donnerstag, 23. Oktober 2008

VMK @ Shift in progress

Beim Basler Festival der elektronischen Künste sind in diesem Jahr drei Studierende der VMK im Rahmen der Plattform Shift in progress vertreten.

www.shiftfestival.ch
23. – 26.10.2008

Luc Gut

Luc Gut
Image Recorded Sound? Sound Recorded Image?

Installation, 2008

Es ist möglich geworden! Dank der Entwicklung der Technik und der Medien kann man Videos mit günstigsten Mitteln im Schlafzimmer „recorden“, bearbeiten und vertonen. So jedenfalls sind diese fünf Arbeiten von Luc Gut entstanden. In allen fünf Clips geht es um die Synchronisation von elektronischer Musik und Video – ein Experimentierfeld, welches Gut schon seit längerem fasziniert. Folgende Fragen stehen im Zentrum: Welchen Einfluss hat ein Sound auf ein Bild? Wie lässt sich Rhythmus visuell darstellen? Wie kann ein Bild oder eine Bewegung tönen?

Sonja Huonder

Sonja Huonder
Das Geheimnis

Installation, 2008

Der Besucher betritt einen dunklen Raum und lauscht dem als Kanon gesungenen Gedicht ‚My Datababy‘: „please don’t touch me / don’t destroy me / gently love me / go set me free / expand my memory / trust me bytely / help set me free / protect me / my datababy“. Der Weg führt zu drei Radioempfängern, aus denen Texte über das Geheimnis ertönen, die z. T. mittels Funkstörungen das Geheimnis verschlüsseln. Der Besucher gelangt schliesslich zu einem Handy-Display, auf dem der Gedichttext stetig und nach Zufall verändert wird. Das Geheimnis stellt eine private Datensammlung dar und thematisiert den Umgang mit Privatheit, Einschluss, Ausschluss und Verschlüsselung aus dem Alltag. Das Geheimnis wird besungen, mit verschlüsselten Texten besprochen und auf dem Bildschirm stetig abgewandelt. Es bleibt letztlich trotz Aufzeichnungen, gespeicherten und weiterverarbeiteten Daten ein Geheimnis.

Hannah Weinberger

Hannah Weinberger
Ohne Titel

Installation, 2008

Die Arbeit besteht aus einer Auswahl von Bildschirmkompositionen, welche als Screenshots festgehalten und auf Papier bedruckt sind. Der Inhalt besteht ausschliesslich aus Ergebnissen der Google Suchmaschine und weiteren Programmen, welche vom Unternehmen Google Inc. finanziert werden. Ziel ist es, möglichst alles zu nutzen, was Google zu bieten hat, u.a. Google Map, die Sprachtools, Google Groups und Blogs und das komplette Google Office Angebot.