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Montag, 06. Mai 2013

Wiederschall

Alexander Tuchaček, archiv(aus)lesen

Eine Ausstellung im Radioarchiv über die älteste Radiokunstform, das Hörspiel

Die Eigenproduktionen von Schweizer Radio werden seit den 1920er Jahren aufbewahrt. Das Archiv umfasst mehrere Räume mit Manuskripten und Verträgen, CD’s, Bänder und Schallplatten in übervollen Regalen sowie ein Geräuscharchiv. Diese Ansammlung ist ein wichtiges Kulturerbe und steht teilweise unter dem Kulturgüterschutz. Wie wäre es, freien Zugang ins Radio-Archiv der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt SRF zu haben? So nah ist die Zukunft noch nicht, das Archiv ist keine öffentliche Bibliothek und online können aus urheberrechtlichen Gründen viele Sendungen nicht angeboten werden.

Dennoch, dank der Ausstellung „Wiederschall – Fragmente aus dem SRF Hörspiel-Archiv“ sind Einsichten in das Radio-Archiv möglich, im Spezifischen in die Archivierung der ältesten Radiokunstform, dem Hörspiel. Die Ausstellung, konzipiert von den Kuratorinnen Nora Hauswirth und Jill Keiser, findet vom 9. – 15. Mai 2013 in Zürich statt.

Quelle und weitere Infos: www.wiederschall.ch

Beietiligte Künstler/innen der VMK: Pomm of maailm.ch, Romy Rüegger, Joris Stemmle und Alexander Tuchaček

Mittwoch, 04. April 2012

Nachtschwärmer

Thomas Oberender nach Motiven der Brüder Grimm

Nachdem die AG Theater letztes Jahr mit den ‚Biografien des Hungers‘ eine inhaltlich sehr persönliche Recherche des Ensembles präsentierte, zu der auch stilistisches Neuland in Richtung Tanztheater und Performance gehörte, nehmen wir uns für das vierzigste AG Theater-Jahr das Stück ‚Nachtschwärmer‘ vor, das der deutsche Gegenwartsdramatiker Thomas Oberender nach Motiven der Brüder Grimm für jugendliche Spielerinnen und Spieler geschrieben hat. Der Autor, der mit diesem Stück den Deutschen Jugendtheaterpreis 2000 gewonnen hat, transponiert das Grimmsche Märchen ‚Die zertanzten Schuhe‘ in die Lebensrealität der Gegenwart. Aus den zwölf Königstöchtern, die deren Vater nach jeder Nacht mit zertanzten Schuhen in ihrem Schlafzimmer vorfindet, werden junge Frauen von heute, die sich bei ihren geheimnisvollen nächtlichen Ausflügen in ein unterirdisches Märchenreich begeben, das ebenso Szenerie des realen Nachtlebens wie Landschaft des Unterbewussten ist. Zentrales Thema ist die Nacht, in der die Träume der Sehnsucht und Bedrohung Gestalt erhalten: In ihrem dunkelhellen Erlebnisraum nimmt der Loslösungs- und Verwandlungsprozess der Königstöchter seinen dramatischen Gang.

www.agtheater.ch

Mittwoch, 04. Mai 2011

Klanghimmel Workshop

18. – 21.4.2011, Wien, Museumsquartier

Studierende der VMK und der Klasse Digitale Kunst der Universität für angewandte Kunst in Wien arbeiteten mit der spezifischen Klangsituation im Hof des Museumsquartier und den Möglichkeiten der Mehrkanal-Anlage, die von Andres Bosshard für den Workshop zur Verfügung gestellt wurde. Ziel des Workshop ist, mit Klangsituationen im öffentlichen Raum zu arbeiten und diese bewusst zu gestalten. Dazu gehört die Arbeit mit verschiedenen Klangquellen und Schallräumen und das Erproben verschiedener Aufnahmetechniken. Die Studierenden machten sich mit der Arbeit mit Mehrkanal-Audioinstallationen vertraut und entwickeln aus ihren Erfahrungen eine eigenständige Arbeit.

Teilnehmende VMK: Joana Brunkow, Aurelie Mermod, Matthias Moos, Joris Stemmle, Andrin Winteler, Viktoria Wöss

Der Klanghimmel ist das Projekt von Andres Bosshard (Dozent an der VMK) für die 10-Jahresfeier des Museumsquartiers in Wien. Über den Hof des MQ sind 8 Lautsprecher gespannt, von zwei Seiten legen je 4 Satellitenschüsseln ihre Klangspots in den Hof und in den Bäumen ist eine Klanginsel mit noch einmal 8 Kanälen aufgebaut.

http://klanghimmelmq.tonspur.at

Freitag, 22. Oktober 2010

Klangfeld Cassiopeia


Einweihung der Kunst-und-Bau-Arbeit „Klangfeld Cassiopeia“ von Andres Bosshard

in Zusammenarbeit mit metallatelier.de
ober- und unterirdisches Klangkonzert mit Zoro Babel

Das W des Sternbildes Cassiopeia ist vom Himmel auf den Platz der Sportanlage Heerenschürli gefallen und dort nicht liegen geblieben. Die in Metall gegossenen Namen der Hauptsterne kann man zwar auf den Gullideckeln lesen, zu hören ist Cassiopeia aber aus der Tiefe des Abwassersystemes der Sportanlage. Dort loten wasserbetriebene Klanginstrumente die Echoräume der Wasserschächte aus. Für diesen Abend kommunizieren die Ober- und Unterwelt auf spezielle Weise: Eine eigens für diesen Anlass komponierte Einspielung füllt den unterirdischen Klangraum – der Schlagzeuger Zoro Babel spielt oberirdisch auf unterschiedlich platzierten Klangsteinen live dazu.

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 18:00
Sportanlage Heerenschürli, Helen-Keller-Strasse 20, Zürich-Schwamendingen
 

2. Teil der Projektreihe für das Kunst-und-Bau-Projekt Sportanlage Heerenschürli,
Veranstalter: Fachstelle Kunst und Bau, Stadt Zürich

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