Artikel mit ‘Schweiz’ getagged

Montag, 28. Januar 2013

Thomas Isler gewinnt den 3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb

Das Siegerprojekt des 3. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent zum Thema „Mut? Mut!“ trägt den Titel: „Es wird kalt in Europa“. Der Basler Regisseur Thomas Isler durfte am 25. Januar 2013 im Rahmen der Solothurner Filmtage den Preis entgegennehmen. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit der Beteiligung von SRG SSR die Kosten für die Realisierung des Films. Den 4. CH-Dokfilm-Wettbewerb lanciert das Migros-Kulturprozent erstmals als Carte Blanche.

Thomas Islers Filmprojekt trägt den Untertitel „Die falschen Freunde der Direkten Demokratie“ und widmet sich dem Phänomen, dass sich rechtsradikale Parteien in Europa vom politischen System der Schweiz inspirieren lassen. Mit der Kamera fängt der Regisseur Aufritte von Schweizer SVP-Vertretern im Ausland ein, befragt Wortführer rechtsbürgerlicher Parteien in Deutschland, Frankreich und Österreich nach ihrem Demokratieverständnis und bittet Historiker und Philosophen um eine gesellschaftliche Einschätzung. Ziel des Films ist es, die „Sehnsuchtsinsel Schweiz“, die sich selber gerne als Wiege der Rechtsstaatlichkeit sieht, mit ihrer Rolle in einem krisengeschüttelten Europa zu konfrontieren.

Mit seiner Idee, das Thema „Mut? Mut!“ mit der Krise der Direkten Demokratie in Verbindung zu bringen, überzeugte Thomas Isler die Jury. „Der Film widmet sich in differenzierter und filmisch innovativer Art und Weise einer aktuellen gesellschaftlichen Fragestellung“, sagt Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund und Jury-Präsidentin. „Auf die unterschiedlichen Sichtweisen darüber, was Direkte Demokratie vermag, kann man gespannt sein.“ Der Film wird voraussichtlich 2014 im Kino Premiere feiern.

Quelle: www.presseportal.ch

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Max Daetwyler (1886 – 1976) – Was wa(h)r

Die Vertiefung Mediale Künste freut sich, dass nach der Gruppenausstellung „unberechenbar nah“ Anfang des Jahres jetzt die erste Einzelausstellung von VMK-Alumnus Patrick Kull im Kunstraum Kreuzlingen zu sehen ist.

Kulls Auseinandersetzung mit dem Friedensaktivisten Max Daetwyler wurde im letzten Jahr bereits mit dem Förderpreis der ZHdK ausgezeichnet. In der experimentellen Ausstellung werden die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion ausgelotet, wenn Kull gleichzeitig als Künstler und Kurator auftritt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Beiträgen von Nils Röller, Stephan Bosch und Ute Christiane Hoefert.

Kunstraum Kreuzlingen & Tiefparterre
Bodanstrasse 7a
8280 Kreuzlingen
www.kunstraum-kreuzlingen.ch

10. November 2012 – 27. Januar 2013

Vernissage 9. November um 19.30 Uhr
mit Ute Christiane Hoefert, Gastkuratorin