Semesterprojekt

Bodenlos / Manuela Hitz, 2010

Installation mit zwei Diaprojektoren, zwei rotierenden Spiegel, Tonspur

"Bodenlos" ist eine Auseinandersetzung mit Situationen im Leben, die alles verändern – Situationen, in denen Altbekanntes hinter einer verschlossenen Tür verschwindet während das Neue noch nicht ermessen werden kann.

Ausgangspunkt für diese Installation war ein Unfall einer Frau. Bei diesem Unfall brach sie sich das Genick. Sie überlebte und konnte innerhalb von einem halben Jahr wieder laufen und den Alltag bewältigen. Der sichtbare, der körperliche Bruch, war die eine Seite, die innerliche Zerbrechlichkeit und ihre Folgen die andere.

Beim Betreten des Raumes werden die Betrachter ein Teil der Installation, da die Projektionen der Diabilder auf die rotierenden Spiegel den gesamten Raum erfassen und man somit selber zur Projektionsfläche wird. Die zunächst äusserliche Betrachtung der Körperfotos wird abgelöst durch eine räumlich-körperliche Teilhabe.

Tags: Biografie, Körper, Raum