VMK Radio

Radio ist ein Fokus intensiver künstlerischer Auseinandersetzung in der VMK. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Radiostationen haben wir ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten realisiert, von Hörspielen zu Live-Experimenten, von Interviews bis Klangcollagen und Audio-Kunst.

Reinhören:  

Stream mit eigenem Player hören: live.vmk.zhdk.ch/VMK_Radio


Interview mit knowbotic research zum Projekt Animal Infected

digital brainstorming Podcast, Mai 2011, 17 Min.

Die VMK-Dozierenden Yvonne Wilhelm und Christian Huebler sprechen mit Dominik Landwehr von Migros Kulturprozent über ihr neues Projekt Animal Infected. Ausgehend von Erfahrungen mit macghillie wird es beim neuen Projekt um die Grenze zwischen Mensch und Tier gehen und um die Fragen, wie diese mentaler Infektionen transzendiert werden kann.


Mihajlovic/Müschen/Schürch/Maria: Ein schwebendes Verfahren

hör!spiel!art.mix, Bayerischer Rundfunk, 30. Oktober 2009, 115 Min.

Ausgangsmaterial für das Projekt, das Alexander Tuchaček und Eran Schaerf mit Studierenden erarbeitet haben, war ein Buch der Schweizer Journalistin und Schriftstellerin Laure Wyss aus dem Jahr 1981: “Ein schwebendes Verfahren. Mutmaßungen über die Hintergründe einer Familientragödie. Eine Dokumentation.” Ein junger Mann, der zum Zeitpunkt der Tat 20 Jahre alt ist, bringt Silvester 1976 in Zürich aus nichtigem Anlass seine Eltern um.

Gespräch im ZKM Karlsruhe mit Milos Mihajlovic, Alida Müschen, Roman Schürch und Vlada Maria über ihre Hörstücke zu dem Buch von Laure Wyss. Moderation: Julian Doepp


Google und die Politik des Suchens

Podcast von digital brainstorming mit Felix Stalder vom 23. März 2010, 26 Min.

“Deep Search – Politik des Suchens jenseits von Google” heisst ein Buch, das sich aus kultur- und gesellschaftwissenschaftlicher Perspektive mit der Suchmaschine Google befasst. Dominik Landwehr unterhält sich mit Soziologen Felix Stalder, der das Buch zusammen mit dem Kurator und Medienwissenschafter Konrad Becker im Studien-Verlag Wien herausgegeben hat.


Elektronisch Fetisch

Sendung auf Radio LoRa, 21. Januar 2011, 120 Min.

Die Radiosendung “Elektronisch Fetisch” ist als Teil des VMK Praxisprojekts “Script, Wiederholung, Schleife” entstanden, in dem es um performative Formate der Ausführung von Code ging. Begleitend zur gleichzeitigen Abschlussausstellung wurde die Radiosendung in der Reihe “Spezialprogramm” im Radio Lora ausgestrahlt. Die beteiligten Studierenden enwickelten zum Teil live im Studio performative Experimente oder auch vorproduzierte Audio-Tracks, die dann vor Ort zu einer Sendung zusammengefügt wurden.

Mit Beiträgen von Rafael Adame, Joana Brunkow, Corina Caviezel, Dominic Egloff, Désirée Gnaba, Joris Stemmle, Akane Tamotsu, Viktoria Wöss und Alper Yagcioglu
Unter der Leitung von Alexander Tuchaček und Shusha Niederberger


Nährwert Kultur Gesellschaft: Magnetismus und Medialität

Nils Röller zu Gast bei Anne-Catherine Eigner

Eine Sendung von Radio LoRa vom 17. Dezember 2010, 61 Min.

Magnetismus – eine Kraft, die man nicht sieht. Kompasse – Instrumente, die Magnetismus in Orientierung ummünzen. Künstler – eine Art Kompasse oder Wahrnehmungsorgan für gesellschaftliche Veränderungen.

Die Geschichte des Magnetismus ist auch die Geschichte seiner Medialität. Darüber und über die Wechselwirkung zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft hat Nils Röller ein anregendes Buch geschrieben: “Magnetismus – eine Geschichte der Orientierung”.


Wie das Web 2.0 “Öffentlichkeit” neu definiert

DSR2-Sendung Reflexe vom 9. April 2010, 28 Min.

Mit Youtube, Facebook, Google und Co. verändert sich der Begriff der Öffentlichkeit rasant. Der angesehene Soziologe Manuel Castells hat mit seiner Studie “Communication Power” eine umfassende Analyse der Veränderung der Kommunikation und der medialen Öffentlichkeit durch das Web 2.0 vorgelegt.

Der Medientheoretiker Felix Stalder, der selber zu den Netzpionieren gehört, kennt Castells Thesen – und diskutiert mit Barbara Basting darüber.


2045

von Patrick Kull, 2008, 11 Min.

Meine Arbeit spielt im Jahre 2045. Max Frisch trifft Patrick Kull für ein Interview in einem Zürcher Café. Wir reden über die Schweiz und die Heimat.

Für die Arbeit verwendete ich alte Tonaufnahmen von Frisch, aufgenommen im Schauspielhaus anlässlich des ihm verliehenen grossen Schillerpreises 1972. Seine Rede von 1972, war damals sehr aktuell, ist es heute noch und wird es auch im Jahre 2045 noch sein.

Das Interview ist als Audio-File gespeichert. Meine Stimme ist über den Lautsprecher des Laptops zuhören. Die Stimme von Max Frisch wird per Funk vom Laptop zum Radio gesendet und dort wiedergegeben. So entsteht ein doppelter Dialog für zeitliche und technische Grenzen hinweg.

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